Burgen & Schlösser in der Schweiz

Grüezi mitenand!  Die Schweiz, unser Nachbar im Süden ist ein ungemein vielseitiges Reiseland mit einer reichen Geschichte. Mediterranes Flair findet man an einem der vielen bekannten Seen, wie dem Lago Maggiore, dem Genfer See oder dem Vierwaldstättersee. Die Alpen locken im Winter Skifahrer und im Sommer Wanderer ins Berner Oberland oder in die Walliser Alpen.

Die hochinteressanten Kulturstädte legen Zeugnis ab über das Werden eines Landes mit ca. 8,5 Millionen Einwohnern, 4 offiziellen Sprachen und einem der bekanntesten Nationalhelden überhaupt, dem Freiheitskämpfer Wilhelm Tell – unsterblich gemacht durch den Dichter Friedrich Schiller.

Durch seine Lage in der Mitte Europas und seine Pässe über die Alpen war das Gebiet immer Interessengebiet seiner Nachbarn. Verschiedenen Mächte wollten diese wichtigen Kommunikations- und Handelswege kontrollieren.

Schloss im Alpenpanorama © Château de Gruyères / Pierre Cuony
Schloss im Alpenpanorama © Château de Gruyères / Pierre Cuony

Unter den Römern verbreitete sich das Christentum, Klöster waren im Mittelalter nicht nur Zentren des Glaubens, sondern auch der Macht.  Das barocke Kloster in Einsiedeln gehört mit seiner berühmten Skulptur der Schwarzen Madonna zu dem bekanntesten Europas.

Als Gründungsjahr der Eidgenossenschaft wird traditionell das Jahr 1291 angesehen, als sich die drei Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden versprachen, ihre Freiheit gemeinsam zu verteidigen – der berühmte Rütlischwur. Schon am Ende des 15. Jahrhunderts war die Gemeinschaft stark genug, um die Machtverhältnisse in Europa zu beeinflussen, ihre Söldner waren gefürchtete Soldaten.

Die Eidgenossenschaft wuchs in den kommenden Jahrhunderten – der Beitritt erfolgte mal mehr, mal minder freiwillig. Im Jahr 1848 verwandelte sich die Schweiz vom lockeren Bund unabhängiger Kantone zu einem modernen Bundesstaat. Das Land verfolgt eine lange Tradition der politischen und militärischen Neutralität – es gehört weder der UNO noch der NATO an.

Seit jeher pflegen Schweizerinnen und Schweizer ihre lokalen Bräuche –  die Sportart Hornussen geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Das Fahnenschwingen zur Begleitung von Alphorn- oder Büchelklängen ist ein prächtiges Schauspiel und mittlerweile international bekannt.

Doch jenseits von Alphorn, Jodeln, Käse und Heidiromantik warten in der Schweiz eine Vielzahl an Schlösser und Burgen auf die Besucher, trutzige Gebäude und verspielte Landsitze – viele an besonders interessanten Stellen der Schweizer Städte.

Also ‚Grüezi‘ ‚Salü‘ oder Hoy‘ und A revair oder ‚Sta bain‘ !

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