Lesetipp: „Die wahre Geschichte der Wikinger“ von Neil Price

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Neil Price zeigt uns, was es bedeutete, im Wikingerzeitalter ein Mensch zu sein.“

Wikinger, das Volk der Meere und Entdecker, haben seit Jahrhunderten die Fantasie von Historikern, Abenteurern und Geschichtsliebhabern angeregt.

In seinem Werk „Die wahre Geschichte der Wikinger“ führt uns der renommierte Historiker Neil Price durch die vielschichtige Welt der Wikinger, von ihren legendären Raubzügen bis zu ihren kulturellen Errungenschaften.

Price belebt die Welt der Wikinger: von den furchtlosen Kriegern über die geschickten Handwerker bis zu den weisen Herrschern.

Durch sein tiefgreifendes Wissen und seine Detailgenauigkeit wird dieses Buch zu einem unverzichtbaren Leitfaden für alle, die in die faszinierende Geschichte der Wikinger eintauchen möchten.

Lassen Sie uns Neil Price auf dieser Entdeckungsreise in die Welt der Nordmänner folgen.

S. Fischer Verlag (Gebundenes Buch)
Europäische Geschichte
ISBN: 978-3103972559
Ersterscheinung: 12.10.2022 | (Paperbeck erscheint am 24.04.2024)

Die wahre Geschichte der Wikinger: »Das beste historische Buch des Jahres« The Times
Die wahre Geschichte der Wikinger: »Das beste historische Buch des Jahres« The Times ♥
von Price, Neil

Mit zahlreichen Karten, Illustrationen und farbigen Abbildungen gibt der weltweit renommierte Experte Neil Price einen verblüffenden Einblick in die Welt der Wikinger: Waren sie wirklich die brandschatzenden Seefahrer und gewaltsamen Eroberer aus den Legenden?

»Die wahre Geschichte der Wikinger« stellt die gängigen Vorurteile auf den Prüfstand und zeigt uns die echten Menschen hinter dem Mythos.

Über Affiliate-Links (♥) erhalten wir beim Kauf eine kleine Vermittlungsprovision vom Anbieter. Sie haben dadurch keinen Preisnachteil.

Durch eine Fülle von Karten, Illustrationen und Farbfotografien bietet der international anerkannte Fachmann Neil Price faszinierende Einblicke in das Leben der Wikinger. Er hinterfragt, ob sie tatsächlich nur die räuberischen Seefahrer und brutalen Eroberer der überlieferten Sagen waren.

In „Die wahre Geschichte der Wikinger“ werden verbreitete Klischees kritisch untersucht, um das wahre Bild dieser historischen Figuren zu enthüllen. Neil Price stützt sich auf die neuesten archäologischen Entdeckungen, eine Vielzahl von Schriftquellen und die nordische Mythologie, um uns eine authentische Perspektive auf die Wikinger zu vermitteln, wie sie sich selbst gesehen haben könnten.

Er erzählt von Figuren wie Eirík I. Blutaxt bis zur Entdeckerin Gudríd und liefert eine umfassende Darstellung ihrer Ära.

Die Hauptthemen des Buches

Price beginnt mit den Ursprüngen der Wikinger in Skandinavien und führt uns durch die verschiedenen Epochen ihrer Geschichte. Er deckt die berüchtigten Raubzüge, die soziale Struktur, die Glaubenssysteme und die kulturellen Errungenschaften der Wikinger ab.

Besonders hervorzuheben ist die Darstellung der Wikinger als ein vielschichtiges Volk, das nicht nur aus Kriegern, sondern auch aus Händlern, Entdeckern und Künstlern bestand.

Inhaltliche Breite des Buches

Neil Price untersucht die sozio-politischen Aspekte, die Mode, den Handel und den Einfluss der Wikinger auf die heutige Welt.

Das Buch zeigt auf, wie die Wikinger mit ihren piratischen Methoden, ihrer Rücksichtslosigkeit, Gier und ihrem Drang zu erkunden, auszubeuten und vor allem ein Vermächtnis zu hinterlassen, die Welt nachhaltig geformt haben.

Diese umfassende Abdeckung verschiedener Themenbereiche verdeutlicht die tiefgreifende Wirkung der Wikinger auf die Entwicklung der modernen Welt. Price gelingt es, die vielschichtige Natur der Wikinger zu erfassen und zu vermitteln, wie ihre Handlungen und Kultur bis in die heutige Zeit nachwirken.

Die Wikinger sind vor allem für ihre Raubzüge und Expeditionen bekannt, die sie von den Flüssen Zentralrusslands bis zu den Küsten des Mittelmeers, den Gestaden Westeuropas und in die unerforschten Gebiete des Nordatlantiks führten, wo sie sogar in Nordamerika siedelten.

Die Gründe dafür sind weitgehend unklar, doch es gibt zahlreiche Theorien, wie innere Unruhen, die langsame Zentralisierung politischer Macht in Skandinavien, Umweltveränderungen oder soziale Faktoren wie der Mangel an heiratsfähigen Frauen für den durchschnittlichen Krieger.

Diese Faktoren könnten Antworten bieten, doch wie so oft in der Geschichte, gibt es selten nur einen Grund für derartige Entwicklungen.

Soziale und kulturelle Aspekte

Price widmet sich intensiv der Lebensweise der Wikinger, ihren Glaubensvorstellungen und ihrer gesellschaftlichen Organisation. Er beleuchtet die Komplexität ihrer Gesellschaft und die reiche kulturelle Tradition, die sie hinterlassen haben.

Die Wikinger waren ein weitreichend vernetztes Volk, das lange vor dem berühmten Überfall auf das Kloster Lindisfarne im Jahr 793 enge Handels- und Kulturbeziehungen zu den Britischen Inseln, dem Frankenreich und der lateinischen Welt unterhielt. Diese Darstellung bricht mit dem Bild der Wikinger als isolierte Krieger, die plötzlich an den europäischen Küsten für Angst und Schrecken sorgten..

Price bietet außerdem faszinierende Einblicke in die Wikingermythologie, die weit über Odin und Walhalla hinausgehen. Die Wikinger verehrten ein Pantheon von Göttern, das eng mit ihrer speziellen Wahrnehmung der Umwelt verknüpft war. Neben den bekannten Göttern Thor und Loki gibt es eine umfangreiche Familie weiterer Gottheiten, sowie zahlreiche Existenzebenen und mythologische Kreaturen. Diese vielschichtige spirituelle Welt beeinflusste maßgeblich das Selbst- und Weltbild der Wikinger, das von Gnomen, Zwergen, Elfen und Walküren bevölkert war.

Price untersucht das Selbstverständnis der Wikinger und stößt dabei auf faszinierende archäologische Belege. Es scheint, dass die Menschen damals bis zu fünf konkurrierende Identitäten hatten, basierend auf Status, Familie, Beruf, Ort und persönlichem Glück. Diese Erkenntnisse erweitern das Verständnis der sozialen und kulturellen Komplexität der Wikinger und ihrer tief verwurzelten Verbindung zu ihrer mythologischen und natürlichen Umgebung.

Umgang mit Stereotypen und Missverständnissen

Neil Price widmet sich in „Die wahre Geschichte der Wikinger“ gezielt den gängigen Stereotypen und Missverständnissen über die Wikinger. Sein Ansatz verherrlicht noch diffamiert diese nordischen Seefahrer. Stattdessen konzentriert er sich darauf, die Geschichte der Wikinger so darzustellen, wie sie uns heute durch die vorhandenen historischen und archäologischen Beweise überliefert wird. Price bemüht sich um eine objektive Präsentation, die auf gründlicher Forschung basiert und ein authentisches Bild der Wikinger und ihrer Zeit zeichnet.

Diese ausgewogene Herangehensweise ermöglicht uns Lesern, über die populären Mythen hinauszublicken und ein tieferes Verständnis für die tatsächlichen Lebensweisen, Kulturen und Errungenschaften der Wikinger zu entwickeln.

Nr. 1
Die wahre Geschichte der Wikinger: »Das beste historische Buch des Jahres« The Times
Die wahre Geschichte der Wikinger: »Das beste historische Buch des Jahres« The Times ♥
von Price, Neil

Mit zahlreichen Karten, Illustrationen und farbigen Abbildungen gibt der weltweit renommierte Experte Neil Price einen verblüffenden Einblick in die Welt der Wikinger: Waren sie wirklich die brandschatzenden Seefahrer und gewaltsamen Eroberer aus den Legenden?

»Die wahre Geschichte der Wikinger« stellt die gängigen Vorurteile auf den Prüfstand und zeigt uns die echten Menschen hinter dem Mythos.

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Die Stärken des Buches: Lebendiger Schreibstil und umfassende Darstellung

Eine der größten Stärken von „Die wahre Geschichte der Wikinger“ ist die detaillierte und lebendige Darstellung der Wikingerwelt. Price versteht es , historische Fakten mit packenden Erzählungen zu verweben, was das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis macht.

Durch die Fragestellungen oder neuen Deutungen archäologischer Befunde und materieller Kultur, können wir Leser tief in die Wikingerzeit eintauchen. Fesselnd ist z.B. seine Interpretation von Begräbnisritualen als dramatische Inszenierungen.

Price beschreibt, wie bei diesen Zeremonien nicht nur Tiere und Menschen geopfert wurden, sondern auch, wie die Verstorbenen von Bedeutung samt ihrer Habseligkeiten als Akteure oder Requisiten in einem sorgfältig arrangierten Schauspiel dienten. Diese Perspektive eröffnet eine ganz neue Sichtweise auf die rituellen Praktiken der Wikinger und bereichert das Verständnis ihrer Kultur und Weltanschauung.

Neil Price zeichnet die Wege der Wikinger, ihre Reisen und zuweilen brutalen Eroberungen nach. Er schafft es, dies auf eine Weise zu tun, die zum Nachdenken anregt (indem er Verbindungen zur modernen Kultur herstellt) und uns Leser fesselt.

Seine informativen und beschreibenden Darstellungen lassen seine Arbeit und große Leidenschaft für das Thema auf jeder Seite spüren. Price ist gründlich, und seine Forschung ist gut untermauert, was seine Darstellungen besonders überzeugend macht.

Die Schwächen des Buches: Manchmal zu detailliert und wenig zu heutigen Herausforderungen

Obwohl „Die wahre Geschichte der Wikinger“ überwiegend beeindruckend ist, gibt es Abschnitte, die tief in die Details von Prices Spezialgebiet, der Archäologie, eintauchen. Diese Passagen können durchaus herausfordernd sein, da die intensive Fokussierung auf archäologische Feinheiten das Tempo der Erzählung verlangsamt und das Interesse schon mal nachlässt.

Gleich eines der ersten Kapitel widmet sich der Sprache, da wird man schon einmal mit so etwas konfrontiert: „während die Glyphe Ð/ð, »Eth«, ebenfalls als »th« transkribiert, phonetisch dem stimmhaften englischen th [ð] entspricht. Der altnordische Diphthong…“. Da liegt die Kunst wohl im beherzten Überblättern. Außer, so etwas interessiert Sie.

Aber geben Sie nicht auf, die kurz darauf folgende Einführung ist schon wieder äußerst lohnenswert.

Warum dieses Buch?

„Die wahre Geschichte der Wikinger“ von Neil Price ist ein lesenswertes Buch, das die Wikinger in einem völlig neuen Licht präsentiert. Mit akribischer Genauigkeit und großer Sorgfalt entfaltet Price die Geschichte und Kultur der Wikinger, wodurch er es uns Lesern ermöglicht, die Begeisterung für diese faszinierende historische Epoche wiederzuentdecken.

Dieses Buch erweist sich als unschätzbarer Schatz für jeden, der ein Interesse an der Wikingerzeit und ihrem Erbe hat.

Der lebendige Schreibstil von Neil Price ist ein wesentlicher Bestandteil, der dieses Buch zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis macht. Price, der wie ein moderner Skalde agiert, haucht seinem Werk eine Seele ein, eine Qualität, die in der Sachliteratur selten zu finden ist.

„Die wahre Geschichte der Wikinger“ ist nicht nur eine fundierte Studie, sondern auch eine Hommage an die Wikinger, die den Leser auf eine unvergessliche Zeitreise mitnimmt.

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Hat mir das Buch gefallen?

Ich fand das Buch außerordentlich lesenswert und trotz seiner umfangreichen Seitenzahl durchweg fesselnd. Da ich mich schon immer für die Wikinger interessiert habe, suchte nach einem Werk, das diese faszinierende Kultur in ihrer ganzen Komplexität darstellt.

Neil Prices lebendige und packende Schilderung der Wikingerwelt bietet ein umfassendes Spektrum an Informationen, das tief in das Leben und die Zeiten der Wikinger eintaucht. Auch wenn die Detailfülle manchmal herausfordernd ist und das Buch einige Wiederholungen aufweist, wird eine lebendige Atmosphäre erzeugt, die mich immer wieder zurück ins Buch gezogen hat.

Das Buch bietet nicht nur Einblicke in die kriegerischen Unternehmungen der Wikinger, sondern auch in ihre sozialen und kulturellen Entwicklungen. Price beleuchtet die Komplexität der wikingerzeitlichen Gesellschaft, ihre Kunst, ihren Glauben und ihr Streben nach Erweiterung ihres Horizonts. Dabei zeigt er auch die Herausforderungen auf, mit denen die Wikinger konfrontiert waren, wie die Ausdehnung ihrer Handelsrouten und die Konfrontation mit anderen Kulturen.

Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die sich für die Wikinger und ihr Erbe interessieren. Es präsentiert eine tiefgehende und zugleich packende Übersicht, die historische Genauigkeit mit Lesevergnügen verbindet.

Durch dieses Buch habe ich die kulturelle Vielfalt und den Einfluss der Wikinger auf unsere Geschichte neu entdeckt.

Über den Autor:

Geboren im Jahr 1965, absolvierte Neil Price sein Studium der Archäologie an den Universitäten London und York, wobei er sich früh auf die Wikingerzeit konzentrierte. Im Jahr 1992 zog er nach Schweden, um als Feldarchäologe die Traditionen und das alltägliche Leben der Wikinger zu studieren.

Seit 2014 bekleidet er die Position des Professors für Archäologie und Frühgeschichte an der Universität Uppsala. Price ist Autor zahlreicher Werke über die Wikinger, durch die er sich als weltweit anerkannter Experte auf diesem Gebiet etabliert hat. Sein Wohnsitz ist in Uppsala.

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