Hellenstein

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Geschichte von Schloss Hellenstein

Der erste Burgbau auf Hellenstein erfolgte Anfang des 12. Jahrhunderts. In den Mauern der Burgruine sind zahlreiche staufische Buckelquader zu finden. Im sog. Rittersaal, finden alljährlich die Heidenheimer Opernfestspiele statt.

Torhaus von Schloss Hellenstein
Torhaus von Schloss Hellenstein
1530 hat ein Großbrand die Burg vernichtet. Beim Wiederaufbau Mitte des 16. Jahrhundert hat die Burg die heute erkennbare Form erhalten.

Zwischen 1595 und 1611 wurde östlich der Burg das Schloss Hellenstein nach Entwürfen von Heinrich Schickhardt erbaut. Seither verlor die Burg an Bedeutung, verfiel allmählich zur Ruine und wurde 1797 zum Abbruch freigegeben.

In Schlosskirche, Obervogtei, Burgvogtei und Altanenbau befindet sich heute das Museum Schloss Hellenstein, im Erdgeschoß der Burgvogtei der Marstall, der für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. In die kunstvoll gestaltete dreischiffige Halle des Nordtores mündet der Weg zur Stadt. Das markante Gebäude an der Südostseite, der Fruchtkasten, entstand um die Mitte des 15. Jahrhunderts und diente als Sammelstelle für Naturalabgaben. Heute ist dort das Museum für Kutschen, Chaisen und Karren untergebracht.

Schloss Hellenstein, Blick in den Innenhof
Schloss Hellenstein, Blick in den Innenhof
Von der Südostbastion, dem sog. Zwetschgengärtle, hat man einen weiten Blick auf die Stadt und Umgebung. Westlich des Fruchtkastens befindet sich der Brunnengarten mit dem 78 m tiefen „Kindlesbrunnen“. Diesen löste die Anfang des 17. Jahrhunderts von Schickhardt konstruierte Wasserleitung von der Brunnenmühle über den Hochbehälter Schwende ab.

Durch das Nordost-Tor führt der Spaziergang durch den Schlosspark in Richtung Michaelskirche. Das benachbarte evangelische Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1771.

Quelle: www.heidenheim.de

Schloss Hellenstein
89522 Heidenheim
Baden-Württemberg
Deutschland

Telefon: (0)7321-327-4910

Webseite Schloss Hellenstein

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