Dankwarderode


31675 Braunschweig
Niedersachsen
Deutschland

Das Herzog Anton Ulrich-Museum in der Burg Dankwarderode

Telefon: +49-(0)531-1225-0


Geschichte von Dankwarderode

Schon im 9. Jahrhundert stand hier auf der Okerinsel, die Burg des Grafengeschlechtes der Brunonen. Heinrich der Löwe errichtete im 12. Jahrhundert seine Burg nach dem Vorbild der Kaiserpfalzen und verstärkte sie mit Mauer und Graben. Von der mehrfach umgebauten Burg waren nach dem Brand 1873 nur noch Reste erhalten.

Die ursprüngliche Anlage ist in ihren Grundzügen und einigen Details bekannt (ältere Bildquellen, Bauaufnahme, Grabung).

Der heutige Zustand des Saalbaus geht auf den Neuaufbau von 1887-89 zurück. Gesichert ist die Längserstreckung des Palas mit rund 40 m, ebenso die Fenstergestaltung mit säulengeteilten Dreiergruppen. Die von Ludwig Winter geschaffenen Nebenbauten beruhen auf freier Fantasie. Sicher erwiesen ist eine beigeordnete Burgkapelle.

Die romanische Stiftskirche (“Dom”) ist erhalten, sie nimmt den südlichen Rand des Platzes ein, dessen Mitte durch den bronzenen Löwen auf hohem Sockel markiert wird. Kirche wie auch Löwenstandbild gehören in die Zeit Heinrichs des Löwen. Nach Westen öffnete sich das Haupttor (Mauerzüge im Keller des Landesmuseums zu besichtigen). Im Norden lassen sich die Grundstücke einiger den Welfen verbundenen Adelsfamilien erkennen. Der Palas beherrschte die Ostseite; den natürlichen Schutz der niedrigen Landzunge bildete dort einst der Okerfluß.

(Quelle: www.region-braunschweig.de und Infotafel an der Burg).

Das Löwenstandbild

Der einst vergoldete Burglöwe ist ein Bronzeguss aus dem Jahre 1166. Er wurde von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit vor seiner Burg errichtet. Der Löwe gilt als eines der Hauptwerke der romanischen Plastik, wurde höchstwahrscheinlich in Braunschweig gegossen und gilt als die erste monumentale Freifigur des Mittelalters. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen

Kollegiatsstiftskirche St. Blasii

Die Kollegiatsstiftskirche St. Blasii, heute evangelisch-lutherischer Dom, wurde von Heinrich dem Löwen nach Rückkehr von seiner Palästina-Fahrt in den Jahren 1173 bis 1195 als dreischiffige Gewölbebasilika anstelle einer älteren Anlage errichtet. Der Dom ist der erste vollgewölbte Bau Niedersachsens. Heinrich der Löwe bestimmte diese Kirche als seine Grabstätte, wo er 1195 auch neben seiner Gemahlin Mathilde bestattet wurde. Die zunächst als dreischiffige Basilika errichtete Anlage wurde bis heute mehrfach umgebaut, erweitert und rekonstruiert.

Zu den wichtigsten Ausstattungsstücken gehören der Marienaltar (1188), er wurde von Bischof Adelog von Hildesheim am 8. September 1188 geweiht, außerdem der siebenarmige Leuchter (um 1170/80) und das aus Holz geschnitzte Kruzifix des Meisters Imervard (2. Hälfte 12. Jahrhundert) sowie das Grabmal von Heinrich dem Löwen und Mathilde. Dieses um 1250 aus Muschelkalk geschaffene Grabmal Heinrichs des Löwen und seiner englischen Gemahlin Mathilde im Mittelschiff des Doms gilt als ein Hauptwerk mittelalterlicher Steinplastik.

Quelle: www.braunschweig.de

Öffnungszeiten
Mittelalter-Sammlung: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr Mittwoch 13 bis 14.30 und 16 bis 20 Uhr Rittersaal: Dienstag bis Sonntag 10 bis 11 Uhr Mittwoch 14.30 bis 16 Uhr Während der Sonderausstellung im Rittersaal Mittwoch 10 bis 20 Uhr

Anfahrt
Mitten in Braunschweig

Preise
Sonderausstellung 250 Jahre: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro Sonderausstellung Rubens: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro Die öffentlichen Führungen kosten zuzüglich 1,50 Euro In der Sonderausstellung 250 Jahre: 2 Euro In der Rubensausstellung: 4 Euro Familienkarte regulär 5,- Euro während der Sonderausstellungen: 12,- Euro



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