Dover Castle

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Wissenswertes über Dover Castle

Lesezeit: 3 min

Eine der größten Burgen des Landes, strategisch gelegen an der schmalsten Stelle des Ärmelkanals, Dover Castle spielte seit seiner Gründung immer eine wichtige Rolle in der Geschichte. Schon in der Eisenzeit wurde hier gesiedelt, ein Leuchtturm aus römischer Zeit und eine angelsächsische Kirche können auf dem Gelände bewundert werden. Bis in das 20. Jahrhundert reicht die Entwicklung der Befestigungen von Dover Castle.


William der Eroberer befestigte das hier existierende angelsächsische Fort im Jahr 1066, sowohl Henry II und Henry VIII bauten die Anlage aus, und Vize Admiral Ramsay überwachte die Evakuierung bei Dünkirchen von den Tunneln in den Klippen unterhalb der Burganlage.


Die normannische Burg wurde gebaut von Henry II ab dem Jahr 1180. Um den Kern seines befestigten Bergfrieds baute er einen doppelten Ring konzentrischer, turmbewehrter Mauern. Der Avranches Tower wurde speziell angefertigt um die östlichen Verteidigungsanlagen zu kontrollieren. Jeden ersten Freitag im Monat kann man eine Führung mitmachen.


Die Belagerung von

1216-17, als Dover Castle für King John gegen die rebellischen Barone mit ihrem französischen alliierten Prinz Louis gehalten wurde, wird in einer multimedialen Ausstellung gezeigt.

Im Mai 1216 landete Prinz Louis mit seiner französischen Armee in Thanet um die Barone zu unterstützen. Im Herbst des Jahres waren im Süden nur noch die Burgen Windsor und Dover in königlicher Hand. Das Belagerungslager wurde nördlich der Burg aufgebaut. Man bombardierte die Anlage mit Steinen, während die Mineure Tunnel unter die Befestigungsanlagen trieben. Als daraufhin die Mauern einstürzten, drangen die Franzosen in die Burg ein, konnten aber zurückgeschlagen werden. Ein Waffenstillstand wurde erklärt.

Im Oktober starb King John und sein Sohn Henry III wurde zum König ausgerufen Im Mai 1217 brach Prinz Louis den Waffenstillstand und belagerte Dover Castle erneut.3 Tage später wurden die Franzosen in der Schlacht von Lincoln geschlagen und damit der Krieg beendet

Nachdem die Belagerung die Verletzlichkeit der nördlichen Verteidigungsanlagen gezeigt hatte, ließ Henry III die Mauern massiv verstärken.

Henry VIII besuchte Dover Castle, nachdem er sich nach der Annullierung seiner Ehe mit Katharina von Aragon, seiner Exkommunizierung durch den Papst und dem Vertrag zwischen Frankreich und Spanien im Jahr 1538 durch die kontinentalen Reiche bedroht fühlte.

Henry VIII war politisch isoliert in Europa und eine katholische Invasion schien wahrscheinlich.. Er gab eine Reihe von Burgen an der Küste in Auftrag und inspizierte Dover im Jahr 1539. In der Burg gibt es eine Ausstellung, die seine Unterkünfte nachstellt.

Während des Bürgerkrieges 1642 wurde die Burg von den Königstreuen gehalten, die Stadt hielt zu den Parlamentariern. Im August konnte eine Gruppe von Stadtbewohnern die Burg fast ohne dass ein Schuss fiel einnehmen.

1745 wurden neue Armeeunterkünfte in der Burg gebaut. Die Verteidigungsanlagen wurden den Erfordernissen der Waffenentwicklung angepasst.

Nach den napoleonischen Kriegen wurde die Truppenstärke in Dover Castle reduziert.

In beiden Weltkriegen spielte die Burg eine wichtige Rolle. Sie wurde mit Luftabwehrgeschützen ausgerüstet und im 2. Weltkrieg mit Radaranlagen.

Im Mai 1940 wurde die Evakuierung von 338000 alliierten Soldaten von den Schlachtfeldern bei Dünkirchen von hier geleitet. Die unteririschen Kaserne wurden ausgebaut, neue Tunnel angelegt, wie auch ein Hospital.

Nach dem Krieg bleib die Armee bis 1958 in Dover Castle. Heute steht die Anlage unter der Verwaltung von English Heritage.

Tip der Redaktion: Wenn Sie mehrere Burgen in Großbritannien besichtigen wollen, lohnt sich der Erwerb eines Overseas Visitor Pass.

Eintrittspreise
Erwachsene: £20.00
Kinder (5 bis 17 Jahre): £12.00
Familien(2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder: £50.00
(Stand 2018)
Öffnungszeiten
30. März bis 31.Juli 2018
täglich von 10:00h bis 18:00h

01. bis 31.August 2018:
täglich von 09:30h bis 18:00h

01. bis 30.September 2018:
täglich von 10:00h bis 18:00h

01. bis 31.Oktober 2018:
täglich von 10:00h bis 17:00h

01. November bis 26.Dezember 2018:
Sonnabend und Sonntag von 10:00h bis 16:00h

27.Dezember 2018 bis 01.Januar 2019:
täglich von 10:00h bis 16:00h

02. Januar bis 17.Februar 2018:
Sonnabend und Sonntag von 10:00h bis 16:00h

18.Februar bis 24.Februar 2019:
täglich von 10:00h bis 16:00h

25.Februar bis 31.März:
täglich von 10:00h bis 16:00h außer Montag und Dienstag
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Reisetipps

Englands Südwesten ist ein wunderschönes Fleckchen Erde und bietet alles, was wir von England erwarten.

Das milde Klima ist perfekt für die vielen traumhaften Gärten, die Küste bietet Strände zum Entspannen und Steilklippen mit Höhlen für Entdeckungen und atemberaubende Aussichten.

Das beliebte Rundreiseziel umschließt die alten Grafschaften Somerset, Dorset, Devon und Cornwall.

Reisezeit

Bedingt durch den Golfstrom ist das Klima in Südwestengland besonders mild. Selbst im Winter fallen die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt.

Im Sommer wird es kaum richtig heiß, Temperaturen um durchschnittlich 20 Grad sind die Regel. Insgesamt ist das Klima relativ feucht, oft wechselhaft und unbeständig.

Die beste Reisezeit ist von Mai bis September - in der englischen Ferienzeit von Mitte Juli bis Ende August ist aber auch die touristische Hochsaison. Gerade die Regionen am Meer und die Nationalparks können jetzt ziemlich voll sein. Wer die vielen Gärten oder Parks besichtigen möchte, sollte sich auf die Haupt-Blütezeit im späten Frühjahr konzentrieren.

Im Winter - meist von Oktober bis Ostern - sind viele Burgen und Schlösser geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet.

Tickets

Viele der Burgen, Schlösser & Gärten sind der Hochsaison beliebte Sehenswürdigkeiten. Bestellen Sie die Karten im Vorhinein und vermeiden damit Enttäuschungen.

Außerhalb der Saison empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten vorher auf der jeweiligen Website zu prüfen. So erspart man sich allerlei böse Überraschungen.

Richtig sparen kann man mit sogenannten Touringpässen. Die Pässe erscheinen erstmal hochpreisig, rechnen sich aber ziemlich schnell, wenn man mehrere Objekte besucht.

  • Der National Trust Touring Pass ist momentan nur über die NT- Website verfügbar. Auch wenn von dort ein Link zum Shop von Visit Britain als Alternative angegeben wird, im Moment ist der Pass dort nicht zu finden. In Südwest England sind einige der 500 Objekte des Trust zu finden. Hier finden Sie eine Übersicht.
  • Der English Heritage Overseas Visitor Pass (über getyouguide.com - unserem Partner für tolle Tour-Empfehlungen & Eintrittskarten ohne Wartezeiten) erlaubt den freien Eintritt zu über 100 Denkmälern und archäologischen Stätten. Darunter sind Highlights wie Dover Castle in Kent, Stonehenge in Wiltshire und Tintagel Castle in Cornwall. Eine Karte aller Objekte zur Reiseplanung finden Sie hier.

Anreise mit Fähre

Auf unserer Tour habe wir ganz klassisch die Fähre von Calais nach Dover genommen. Natürlich werden aber auch andere Strecken angeboten. DFDS bringt einen bequem nach Großbritannien. Die Fähren starten von vier unterschiedlichen Häfen in Nordeuropa, von Calais und Dünkirchen geht es nach Südengland.

Reiseführer & Straßenkarten

  • Wer England mit dem Auto oder Wohnmobil erfahren möchte, sollte sich zur Vorbereitung einen guten Straßen Atlas zulegen - uns hat es immer Spaß gemacht ganz "oldfashioned" mit dem Finger auf der Landkarte zu reisen. Wir arbeiten seit Jahren mit den Karten von Collins.
  • Als Lektüre und zur Vorbereitung verwenden wir gerne die Reiseführer von Dumont Cornwall & Südwestengland und Baedeker (Südengland), als Hosentaschen-Reiseführer haben wir gerne Marco Polo (England, Südengland) dabei.

Lesen

  • Wer sich mit Büchern einstimmen möchte, dem empfehlen wir den Roman: Der Wal und das Ende der Welt von John Ironmonger. Überhaupt nicht historisch, aber ein toller Einstieg in den besonderen Charme der Bewohner von Cornwall.
  • Die Krimireihe um Honey Driver von Jean G. Goodhind spielt in der Stadt Bath und ist ein klassischer "Whodunit" / Wohlfühlkrimi im Stil von Miss Marple.
  • Der Roman: Das Herrenhaus im Moor von Felicity Whitmore führt uns ins Exmoor - ein wenig Krimi, ein wenig Historisches und ein wenig Mystery.
  • Rebecca Gablé's "Von Ratlosen und Löwenherzen" bleibt mein Lieblingsbuch für den Einstieg in die englische Geschichte.

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