Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg
01468 Moritzburg
Sachsen
Deutschland

Geschichte von Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg ist ein imposantes Barockschloß und eines der schönsten Wasserschlösser Europas. Rund um das Schloss erstreckt sich eine weitläufige Parklandschaft mit dem kleinen Fasanenschlößchen, dem Leuchturm auf der Mole und dem Wildgehege.

Inmitten des wildreichen Friedewaldes ließ Herzog Moritz von Sachsen von 1542 bis 1546 auf einer Granitkuppe ein Jagdschloss errichten, welches stets zu den beliebtesten Jagdaufenthalten der sächsischen Kurfürsten und Könige gehörte. In den 60er Jahren des 17. Jahrhunderts wurde unter Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen eine protestantische Kapelle angebaut, sie zählt zu den eindrucksvollen Bauten des Frühbarocks in Sachsen.

Im 17. Jahrhundert lassen sich bereits Pläne nachweisen, die nähere Umgebung in die Gestaltung mit einzubeziehen Man legte einen Tiergarten zur Hege von Rotwild an.

Kurfürst Friedrich August I., in Personalunion König von Polen und bekannt unter dem Namen August der Starke, ließ das Schloss von 1723 bis 1733 nach Plänen von Oberlandbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann unter Einbeziehung der umliegenden Landschaft zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umbauen.

Das barocke Jagd- und Wasserschloss war besonders im 17. und 18. Jahrhundert ein Mittelpunkt höfischer Lustbarkeit. Die Kunstsammlung des Schlosses beherbergt kostbare sächsische Barockmöbel, Porzellan, Gemälde und Ledertapeten aus dem 18. Jahrhundert sowie eine der umfassendsten Jagdtrophäen-Sammlungen der Welt.

Der Speisesaal ist der größte Saal des Schlosses, in dem traditionell festliche Veranstaltungen gegeben wurden. Die Wände dekorieren zahlreiche Rothirschgeweihe, unter denen sich das größte Geweih der Welt befindet.

Seit 1993 ist Schloss Moritzburg Staatlicher Schlossbetrieb.

Quelle: www.schloss-moritzburg.de

Vielleicht kommt dem einen oder anderen Märchenliebhaber dieses Schloss bekannt vor – es diente als Königsschloss für den Film „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Tip der Redaktion: Wenn Sie mehrere Burgen und Schlösser in Sachsen besichtigen wollen, lohnt sich der Erwerb der schlösserlandKARTE .

Reisetipps öffnen | schliessen
Eintrittspreise öffnen | schliessen
Erwachsene: 8,00 € // ermäßigt 6,50 €

Barockausstellung (mit Schatzfund & Federzimmer)
20. März bis 04. November 2018
Erwachsene: 8,00 € //ermäßigt 6,50 €
Kinder (von 6 bis 16 Jahren) und Schulklassen: 1,00 €
Diese Tickets berechtigen ebenfalls zum Eintritt in unsere aktuellen Sonderausstellungen.

»DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL«
17. November 2018 bis 3. März 2019
Tageskasse:
Erwachsene: 8,00 € //ermäßigt 6,50 €
Kinder (von 6 bis 16 Jahren) und Schulklassen: 1,00 €
Vorverkauf (voraussichtlich ab Oktober 2018):
Erwachsene: 9,00 € //ermäßigt 7,50 €
Kinder (von 6 bis 16 Jahren) und Schulklassen: 1,50 €

Kombiticket Barockschloss und Fasanenschlösschen
01. Mai bis 31. Oktober 2018
Erwachsene: 11,00 € //ermäßigt 9,00 €
Kinder (von 6 bis 16 Jahren) und Schulklassen: 4,00 €

Führungsentgelt (Barockschloss)
Führungsgebühr (inkl. Porzellanquartier): 2,00 €p. P.
Audioguide (dt./engl./cz.): Leihgebühr 2,00 €(zzgl. 10,00 €Kaution)
(Stand 2018)
Öffnungszeiten öffnen | schliessen
Barockausstellung (mit Schatzfund & Federzimmer)*
20. März bis 4. November 2018 : täglich: 10:00h bis 18:00h / Letzter Einlass: 17:00h

*Das Historische Porzellanquartier kann nur im Rahmen der Schlossführungen besucht werden.

»DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL«
17. November 2018 bis 03. März 2019
Di - So: 10:00h bis 17:00h
Letzter Einlass 16:00h
Mo: geschlossen
01.01.19 und 02.01.19 geschlossen
Barockausstellung und Federzimmer: geschlossen

Schliesszeiten 2018
26.2. bis 19.3.// 05.11. bis 16.11.//24.12, 31.12.

Änderungen vorbehalten.
(Stand 2018)