Burg Hohnstein (Thüringen)

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Burg-Hohnstein_0040_Innenbereich
Burg-Hohnstein_0051_Aufgang
Burg-Hohnstein_0046_Brunnen
Burg-Hohnstein_0049_Mauerdetails
Burg-Hohnstein_0036_Aussichtsplattform
Burg Hohnstein (Thüringen)
99762 Neustadt/Harz
Thüringen
Deutschland

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Gut versteckt südlich des Harzes finden Burgenfans die Feste Hohnstein, eine sehr schön „konservierte“ Festung, die dem Besucher fulminante Einblicke (in die Zeit der Burgen) und Ausblicke (weit ins Land) erlaubt.

Die Ruine der rund 900 Jahre alten Burg Hohnstein befindet sich knapp 400 Meter hoch über Neustadt. Die Burg wurde Anfang des 12. Jahrhunderts von Konrad von Sangerhausen erbaut und – wie andere Festungen auch – in den folgenden Jahren stark erweitert und befestigt.

Die Festung wurde zum Stammsitz derer von Hohnstein, eine Namenstafel in der Burg gibt Übersicht über die berühmtesten Mitglieder der Grafenfamilie.

Im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von kaiserlichen Truppen besetzt und fiel kurz später einem Brand zum Opfer. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Zerfall der Burg.

Dank beherztem Einschreiten des Interessenvereins sowie des Landkreises Nordhausen um 1990 bekam die Festung wieder einen Teil Ihres alten Glanzes zurück – Besucher bekommen recht schnell einen Eindruck davon, wie mächtig die Burg einst gewesen sein muss.

An der Ruine wird weiterhin gearbeitet – so war zum Beispiel der Bereich mit dem oberen Brunnen während meines Besuchs nicht zugänglich.

Wer schwindelfrei ist, kann die neuen Aussichtsplattform erklimmen und wird mit einem grandiosen Blick über das Land belohnt. Dafür lohnt sich ein wenig Pudding in den Knien 😉

Die Burg ist frei zugänglich (kein Eintritt), gehbehinderte werden sich an einigen Punkten schwer tun (z.B. am Aufgang durch das innere Tor sollte eine helfende Hand vorhanden sein.)

Die Burg lädt zum Schlendern und Stöbern ein, einige Ausgrabungsarbeiten haben spannende Dinge hervorgebracht (zum Beispiel die Gewölbe unten in der Vorburg oder der Bereich, in dem sich wahrscheinlich die Schmiede befand).

Fazit: Viel zum „Erforschen“, ein Freibad am Fusse des Berges, eine schöne Burgruine mit einem grandiosen Blick über das Land – der Aufstieg zur Burg wird vielfach belohnt.

Wer den Aufstieg vom Fuss des Berges scheut, kann den Wagen knapp unterhalb der Burg parken – von dort zum ersten Burgtor ist der Weg zwar knackig steil, aber nicht lang.

Wer sich – oben angekommen – nach Erfrischung sehnt, ist mit dem Angebot des Gasthauses in der Vorburg bestens bedient.
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Jederzeit frei zugänglich. Die Gaststätte hat am Montag Ruhetag.
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