Château Dauphin

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Château Dauphin
63230 Pontgibaud

Frankreich

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Château Dauphin liegt im Département Puy-de-Dôme im Zentrum Frankreichs, der historische und wahrscheinlich bekanntere Name der Region ist die Auvergne, ländlich geprägt mit Wäldern und Bergen und den berühmten schlafenden Vulkanen.

Im Jahr 800 verbindet Karl der Große die Auvergne mit dem Herzogtum Aquitanien und als 350 Jahre später deren Herzogin Eleonore d'Aquitaine den englischen König Henry II. aus dem Haus Plantagenet heiratet, wird die Auvergne englisch.

Robert I., Graf von Auvergne und ebenfalls Troubadour, wurde nach seinem Wappen mit einem Delphin auch Graf Dauphin genannt. Er baute das Château im 12. Jahrhundert, wahrscheinlich als Reaktion auf die Vorbereitungen des französischen Königs die Provinz zu erobern. Es entstanden in den Jahren 1190 bis 1197 der Donjon oder Bergfried mit den umgebenden Türmen.

Im Jahr 1213 fiel Château Dauphin an Archambaud de Bourbon, der nach der Unterwerfung des Grafen Guido II. von Auvergne, eines Parteigängers Richard Löwenherz, vom französischen König zum Statthalter der Auvergene ernannt wurde. Zwei Jahre später erbte sein Sohn den Titel, verlor ihn aber schon 1230 wieder, als der Sohn Guidos Teile der Auvergene wieder zurück erhielt.

Die Regentin Blanche de Castille, eine Enkelin Eleonores nimmt dem Grafen Dauphin schon ein Jahr vorher das Versprechen ab, keine Feinde Frankreichs mehr zu empfangen. Daraufhin erhielt er sein Château Dauphin zurück.

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ließ Marschall Gilbert III. von La Fayette, Herr von Pontgibaud und Mitstreiter von Jeanne d'Arc mit der Erlaubnis des Königs Charles VII die Burg verstärken. Seine Mutter hatte die Burg als Mitgift in die Familie gebracht. Der Donjon wurde vergrößert und die Befestigungen ausgebaut. Von den sieben Türmen stehen heute noch sechs. Auch die Stadtmauern des nahen Pontgibaud werden errichtet.

Während der Religionskriege im 16. Jahrhundert fällt Château Dauphin im Jahr 1566 an den Hugenotten Merle. Im 17. Jahrhundert wird die Festung eines bequemeren Gebäudes aufgegeben, ein langsamer Abbau der Burg beginnt.

Am 21. März 1756 verkauften die Besitzer die Burg und das Land von Pontgibaud an einen Musketier Ludwigs XV. Aus dem Grafen von Chaliers wurde Caesar I de Moré, Graf von Pontgibaud.

Das beschlagnahmte, geplünderte und teilweise zerstörte Schloss Dauphin wurde während der französischen Revolution als nationales Eigentum verkauft. Erst im Jahr 1886 gelangte es wieder in die Hände der Familie des Grafen César III de Pontgibaud, der es wieder aufbauen ließ..

Am 21. Mai 1921 heiratete Rénée de Moré de Pontgibaud den Grafen Edouard de Germiny. Sie sind die Eltern des jetzigen Eigentümers.

Das Château Dauphin ist für die Öffentlichkeit geöffnet, ausgehend vom seit dem 19. Jahrhundert überdachten Innenhof lassen sich einige der Räume besichtigen.

Der 1995 unter Denkmalschutz gestellte Gemüsegarten ist mit dem "Outstanding Garden" -Label der D.R.A.C. ausgezeichnet worden. Der Garten wird unter Beteiligung des Staates, des Regionalrates der Auvergne und des Generalrates von Puy-de-Dôme und vieler Bemühungen der Eigentümer und Gärtner restauriert.

Das Museum widmet sich der Vereinigung "Die Straße der Bergwerke Domes und Combrailles" und erzählt die Geschichte des Bergbaus in der Region.

Photo Credits (used under CC BY-SA 3.0; cropped, sharpened & recoloured original)
Pictures by calips: 06 // 07 // 04 // 05 // 03

Öffnungszeiten öffnen | schliessen
Im Juli und August:
Täglich außer Montag, Führungen von 14:00h bis 19:00h

Von Ostern bis 30. Juni und vom 1. September bis 1. November:
jeden Sonntag und an Feiertagen Führungen von 14:00h bis 18:00h

(Stand 2019)

Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.
Eintrittspreise öffnen | schliessen
Schloss, Gärten & Museum:
Erwachsene: 9,50€
Kinder ab 6 Jahre: 4,00€

Schloss & Gärten:
Erwachsene: 6,50€
Kinder ab 6 Jahre: 3,50€

Gärten:
Erwachsene: 3,50€
Kinder ab Jahre: 3,50€

Kinder unter 6 Jahren sind kostenfrei.

(Stand 2019)
Reisetipps öffnen | schliessen

Das flächenmäßig größte Land Europas hat ein abwechslungsreiches Klima, welches das Land durch alle Jahreszeiten zu einem attraktiven Reiseziel macht. Für Städtebesichtigungen oder Burgentouren sind die Frühjahrs- und Herbstmonate zu empfehlen, mit dem niederschlagsarmen Frühjahr und dem milden Herbst. Grundsätzlich empfiehlt sich gerade bei den kleineren Schlössern, die etwas abseits der "Rennstrecken" liegen, die Öffnungszeiten vorher auf deren Website zu prüfen. Gerade bei private Objekten erlebt man sonst allerlei Überraschungen.

Reisezeit Die beste Reisezeit für Frankreich hängt ganz davon ab, in welcher Region man reisen möchte. Der Norden, Westen und Osten haben ein eher gemäßigtes Klima, hier empfiehlt sich die Zeit von von April bis September, zumal dann die meisten Schlösser und Burgen regelmäßige Öffnungzeiten haben. Im mediterranen Klima des Südens kann die angenehme Zeit noch bis weit in den Oktober reichen.

Tickets Viele der französischen Kulturdenkmäler gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Europas. Bestellen Sie die Karten im vorhinein und vermeiden damit Enttäuschungen.

Reiseführer Als Lektüre und zur Vorbereitung verwenden wir gerne die Reiseführer von Baedeker Reiseführer Frankreich oder Lonely Planet Reiseführer Frankreich (Lonely Planet Reiseführer Deutsch). Als Hosentaschen-Reiseführer nutzen wir gerne MARCO POLO Reiseführer Frankreich: Reisen mit Insider-Tipps, inkl. kostenloser Touren-App & Update-Service.

Lesen Buchcover "So sind die Franzosen" - amüsierte Hilfe zum Umgang mit unseren geliebten Nachbarn =)

  • Wer sich mit Büchern einstimmen möchte, dem empfehlen wir das Buch "So sind sie, die Franzosen: Die Fremdenversteher von Reise Know-How" (Knapp) - etwas bissig und voller humorvoller Einsichten.
  • Die Romanreihe Fortune de France von Robert Merle erzählt in immerhin 13 Bänden die Geschichte Frankreichs im 16. und 17. Jahrhundert. Sicherlich ein Brocken, aber eine tolle Vorbereitung auf die Schlösser der Loire und all die Francois, Louis und Henris, die einem in den Schlössern begegnen.
  • Eine der beeindruckendsten Gestalten des Mittelalters ist Eleonore von Aquitanien, ihrem Leben kann man sich mit dem Buch "Die Löwin von Aquitanien: Historischer Roman" von Tanja Kinkel unterhaltsam nähern.

Und natürlich ist die Website des Französischen Fremdenverkehrsamtes (www.france.fr) eine reiche Quelle von Inspiration und Information. Merci beaucoup.