Burg Rötteln

Burg-Roetteln_1587_Zugbruecke
Burg-Roetteln_1580_Turm-mit-Tor
Burg-Roetteln_1579_Aufstieg
Burg-Roetteln_1575_Torhaus
Burg-Roetteln_1610_Blick-von-oben
Burg-Roetteln_1589_Palas
Burg Rötteln
79541 Lörrach/ Baden
Baden-Württemberg
Deutschland

751 Erste Urkunde von Rötteln (Kloster St. Gallen in Verbindung mit der Kirche zu Rötteln)

800 St. Galler Urkunde, ausgestellt am Hagenbacherhof.

Die ältesten Teile der Burg waren Lehen der Abtei Murbach/Elsaß an den Grafen von Habsburg und von diesem als Afterlehen an die Herren von Rötteln weitergegeben; sie wurden erst im 18. Jahrhundert durch Kauf abgelöst.

1259 Unter Konrad I. v. Rötteln wird die Burg Rötteln erstmals urkundlich erwähnt.

1262 St. Blasische Urkunde nennt Walther, Otto und Liutold v. Rötteln.

1315 Heinrich, Markgraf v. Hachberg-Sausenberg, empfing aus der Hand seines Oheims Liutold v. Rötteln, ehemals Domprobst von Basel, durch Schenkung und Erbe die Herrschaft über die Burg Rötteln.

1316 Der letzte der Rötteler-Linie, Liutold v. Rötteln, Domprobst von Basel, stirbt; er ist im Dome zu Basel beigesetzt.

1332 Belagerung der Burg Rötteln durch die Basler, weil ein Markgraf von Rötteln einen Bürgermeister von Basel erstochen hatte. Die Burg wurde nicht erobert, da sich der Adel von Stadt und Land ins Mittel legte und einen Frieden herbeiführte.

1356 Großes Erdbeben von Basel. Schäden an Burg und Kirche Rötteln.

1401 Neubau der Kirche von Rötteln durch Rudolf III. v. Hachberg/ Rötteln.

1428 Markgraf Rudolf der III. v. Hachberg-Sausenberg, Herr zu Rötteln, starb im hohen Alter von 85 Jahren und liegt mit seiner zweiten Gemahlin, der Gräfin Anna v. Freiburg, in der Grabkapelle der Kirche zu Rötteln begraben.

1490 Vertrag zwischen Markgraf Philipp v. Hachberg-Sausenberg und dem Markgrafen Christoph von Baden (unter dem Namen „Röttelsches Gemächte“ bekannt).

1503 Markgraf Philipp v. Hachberg-Sausenberg stirbt, Lt. Erbvertrag Übergang der Burgen Rötteln, Sausenburg und Badenweiler an Markgraf Christoph von Baden.

1525 Aufständische Bauern nahmen das Schloß ein und vernichteten das Archiv der Herrschatt.

1618/48 Die Kaiserlichen und die Schweden hielten abwechselnd das Schloß besetzt (Dreißigjähriger Krieg).

1678 Am 29.6. Zerstörung des Schlosses durch die Armee des französischen Marschalls Crecque.

1689 Abtragung der Bastion auf dem Kapf durch den französischen Kommandanten Puycieulx von Hüningen.

1840 erfolgte die Zugänglichmachung, verbunden mit den ersten Maßnahmen zum Erhalt der Ruine.

1925 Gründung des Röttelnbundes e.V. Haagen/Baden.

Quelle: Röttelnbund e.V.

Auf der Burg befindet sich das Museum, ausgestellt werden Fundstücke und Modelle der Burg. Wechselnde Themenvitrinen geben Einblick in das mittelalterliche Leben.

Seit 1968 finden auf Rötteln im Sommer regelmäßig die „Röttler Burgfestspiele“ statt.
Öffnungszeiten öffnen | schliessen
Mitte März bis Mitte November:
täglich von 10:00h bis 18:00h

Mitte November bis Mitte März:
am Wochenende sowie an den Feiertagen von 11:00h bis 16:00h

Bei Eis- und/ oder Schneeglätte, Gewitter oder Unwetterwarnungen bleibt die Oberburg sowie das Museum geschlossen.
Eintrittspreise öffnen | schliessen
Erwachsene: 2,50 €
Kinder (6 Jahre bis 14 Jahre):1,00€
Kinder unter 6 Jahren gratis
Gruppen (ab 20 Personen) 2,00 €pro Person
Führungen nach vorheriger Absprache, auch in englischer und französischer Sprache unter info@burgruine-roetteln.de
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