Castello del Buonconsiglio

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Castello del Buonconsiglio Panorama © Castello del Buonconsiglio A. Ceolan
Loggia di Romanino, Castello del Buonconsiglio_800
Castello del Buonconsiglio Loggia di Romanino © Castello del Buonconsiglio
Castello del Buonconsiglio_ Cortile dei Leoni e Loggia di Romanino_Castello del Buonconsiglio_800
Castello del Buonconsiglio Cortile dei Leoni © Castello del Buonconsiglio
Adresse
Karte
Wissenswertes über Castello del Buonconsiglio

Lesezeit: 3 min

Das Castello del Buonconsiglio ist eine der größten und bedeutendsten Burgen in der Region Trentino-Südtirol. Die Burg besteht aus einer Reihe von Gebäuden aus verschiedenen Epochen, die von einer Mauer umgeben sind und sich in einer leicht erhöhten Position in der Stadt Trient befinden.


Es beeindruckt mit seinen wunderschönen Fresken und Zinnentürmen und war von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur Säkularisierung des Episkopats im Jahr 1803 die Residenz der Fürstbischöfe von Trient. An der der Stadt zugewandten Fassade lassen sich die wichtigsten Eingriffe erkennen, mit denen das Gebäude in den verschiedenen Epochen erweitert und verändert wurde.


Castelvecchio

Das Der älteste Kern, Castelvecchio wurde auf einem felsigen Bergrücken rund um den zylindrischen Bergfried – bekannt als Augustusturm (Torre d’Augusto)- errichtet. Er stammt aus der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts. Ursprünglich für militärische und Verteidigungszwecke und dann als Bischofssitz gedacht, erfuhr das Gebäude seine ersten größeren Veränderungen auf Veranlassung des mährischen Bischofs

Georg von Liechtenstein (1390-1419), der das strenge Aussehen, in das einer Residenz verwandelte.

Der Torre Aquila

Dazu gehörte auch der Adlerturm, der die Ostseite der Stadt beherrschte und in dessen Inneren er den berühmten Zyklus der Monate, ein Meisterwerk der internationalen gotischen Kunst, mit Fresken ausmalen ließ. Sein heutiges Aussehen verdankt Castelvecchio den Veränderungen, die Fürstbischof Johannes Hinderbach (1465-1486) in Auftrag gab. Er ließ von venezianischen Handwerkern den Innenhof mit seinen überlappenden Loggien und die großen Bögen an der Fassade im venezianisch-gotischen Stil errichten.

Der Magno Palazzo

Bernardo Cles war Fürstbischof von 1514 bis 1539 und fügte dem alten Gebäude den Magno Palazzo hinzu, eine majestätische, von der Renaissance inspirierte Residenz, und begann gleichzeitig mit dem Bau einer neuen Mauer zur Stadt hin.

Maler und Bildhauer

Fürstbischof Cles, der zum obersten Kanzler des Reiches aufgestiegen war, sah das Schloss als Symbol seiner Macht auf der europäischen Bühne. Er beauftragte zahlreiche, vor allem italienische Künstler mit der Errichtung des Gebäudes, wodurch in Trient eines der wichtigsten Zentren der figurative Kunst auf dem Höhepunkt der Renaissance entstand. Die Architekten Ludovico Zaffran, Battista Covo und Alessio Longhi arbeiteten an dem Gebäude, ebenso wie die Bildhauer Vincenzo Grandi mit seinem Bruder Gian Girolamo und Zaccaria Zacchi; die Gemäldezyklen wurden Marcello Fogolino, Girolamo Romanino, Dosso und Battista Dossi anvertraut.

Die Giunta Albertiana

Die architektonische Struktur des Schlosses blieb bis zum Ende des 17. Jahrhunderts unverändert, als Fürstbischof Francesco Alberti Poja (1677-1689) einen neuen Flügel, die Giunta Albertiana, errichten ließ, der die beiden Gebäude des Magno Palazzo und des Castelvecchio verband. Von außen ist die Giunta der Architektur des Clesischen Palastes aus dem 16. Jahrhundert nachempfunden, während das Innere mit einer prächtigen Barockdekoration geschmückt ist.

Kaserne, Verfall und Rettung

Nach dem Ende der weltlichen Macht der Bischöfe und der Nutzung als Kaserne im 19. Jahrhundert folgte eine lange Zeit des Verfalls der Burg. Am Ende des Ersten Weltkriegs ging es in den Besitz des italienischen Staates über; 1924 wurde es Sitz des Nationalmuseums unter dem Direktor Giuseppe Gerola, der die allgemeine Restaurierung des Denkmals leitete.

Mit der Übertragung der Verantwortung für das kulturelle Erbe vom Staat auf die Autonome Provinz Trient im Jahr 1973 wurde der Buonconsiglio zum Sitz des Kunstmuseums der Provinz; seit 1992 trägt er den Namen Schloss Buonconsiglio. Denkmäler und Provinzialsammlungen, zu denen auch Castel Beseno, Schloss Stenico, Castel Thun und Castel Caldes gehören.

Wir danken dem Castello del Buonconsiglio für Infos und Photos. Die Bildrechte liegen dort.

Eintrittspreise
Regulär: 10,00€
Ermäßigt: 8,00€
Besucher zwischen 15 und 26 Jahren: 6,00€
Kinder bis zum Alter von 14 Jahren sind kostenfrei.
Familienkarte: 20,00€

Jeden ersten Sonntag im Monat von Oktober bis März ist der Besuch für alle Besucher kostenfrei.

KOMBI-KARTE 5 MUSEEN:Castello del Buonconsiglio, Castel Beseno, Castello di Stenico, Castel Thun, Castel Caldes: 20,00€
(Stand 2021)
Öffnungszeiten
Bitte buchen Sie Ihren Museumsbesuch online auf der Website!

16. Februar bis 30. April 2021:
Dienstag bis Sonntag von 9:30h bis 17:00h

1. Mai bis 7. November:
Dienstag bis Sonntag von 10:00h bis 18:00h

9. November 2021 bis 30. April 2022:
Dienstag bis Sonntag von 9:30h bis 17:00h
(Ausnahme: jeden Samstag und Sonntag im Dezember und von Samstag, 18. Dezember bis Sonntag, 9. Januar 2022: 9:30h bis 18:00h)

Besondere Öffnungszeiten:
1. Januar 2022 von 11.00 bis 17.00 Uhr
Montags und am 25. Dezember geschlossen
(Stand 2021)

Alle Angaben ohne Gewähr. Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.
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