Bamburgh Castle

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Bamburgh Castle, Northumberland (England) - Burg von "Uthred of Bebbanburgh" aus Bernard Cornwells Lords of the north-Zyklus
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Bamburgh-Castle_0050_Aussenmauer
Bamburgh-Castle_0054_Innenhof-mit-Meerblick
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Bamburgh-Castle_0056_Wasserspeier
Bamburgh-Castle_0060_Innendetail-Ruestung
Bamburgh-Castle_0063_Innendetail-Fenster
Adresse
NE69 7DF Bamburgh
North East England
GB - England

Karte
Wissenswertes über Bamburgh Castle

Lesezeit: 3 min

Die imposante Burg, auf einem Basalthügel direkt an den Ufern der Nordsee thronend, ist eine der eindrucksvollsten Burgen Englands. Man kann Bamburgh Castle schon von weitem sehen, so z.B. von Holy Island. In der großartigen „Uthred“-Saga von Bernard Cornwell ist sie Stammsitz der Hauptfigur.

Vermutlich ist dieses Gebiet seit dem ersten vorchristlichen Jahrhundert besiedelt. Die Geschichte der Burg beginnt mit dem Jahr 547 und dem angelsächsischen Ida dem Flammenträger. Als König von Northumberland ließ er eine erste Befestigung aus Hecken und Holzpalisaden anlegen. Das Königreich von Northumberland erstreckte sich damals von dem Fluss Humber bis zum Firth of Forth im heutigen Schottland und das heutige Bamburgh war seine Hauptstadt. Der Enkel König Idas mit Namen Ethelfred schenkte die Siedlung seiner Gemahlin Bebba. Ihr zu Ehren wurde diese Bebbanburgh genannt, woraus sich der heutige Name ableitet.

Die heutige Burg ist in Teilen ein Produkt der normannischen Zeit. Einer der ältesten Teile der Burg ist der große Bergfried mit seinen 3 bis 4 Meter dicken Wänden, wahrscheinlich errichtet von Henry II. Die Normannen waren zu ihrer Zeit die besten Erbauer von Befestigungsanlagen in Europa. Die von ihnen errichtete Burg durchstand von ihrer ersten Belagerung 1095 durch William II bis zum Ende der Rosenkriege viele Angriffe, war sie doch eine Schutz gegen die Schotten und rebellische Adlige.

Während des Krieges wurde Bamburgh von dem Haus Lancaster gehalten und 1464 von Richard Neville erobert, dem Earl of Warwick. Dieser schoss die Burg mit seinen Kanonen buchstäblich in Stücke: Lediglich der normannische Bergfried blieb erhalten.

Nach den Rosenkriegen von 1453 - 1486 gab Elisabeth I. die Burg und das Land dann an die Familie Foster als Lehen. Das berüchtigtste Mitglied dieser Familie war Tom Foster, welcher an der ersten Jakobiter-Rebellion im Jahr 1715 teilnahm. Aufgrund seines prominenten Namens schnell zum General befördert, betrat er das Schlachtfeld - und ergab sich sofort.

Mitte des 18. Jahrhunderts war die Familie Foster verarmt und verkaufte Land und Burg an Lord Crewe, den Bischof von Durham. Zusammen mit Doctor Sharp tat er viel Gutes, z.B. den Bau einer Mühle (deren gemahlenes Korn an die Armen verteilt wurde) oder die Einrichtung einer Hauswirtschaftsschule für junge Mädchen.

Nach dem Ende der Herrschaft von Lord Crewe wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Burg vom ersten Lord Armstrong erworben und in großem Umfang restauriert. Die Burg befindet sich noch heute im Besitz der Familie Armstrong.

In den frühen siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden archäologische Ausgrabungen an der nördlichen Seite der Burg vorgenommen. Hier fand man ein Daumennagel großes, herrlich bearbeitetes Stück Gold. Es stammt aus dem frühen 7. Jahrhundert und sieht aus wie ein verschlungenes wildes Tier. Man nennt es das "Bamburgh Beast".
Eintrittspreise
Erwachsene: £14.10
Kinder (5-16 Jahre): £6.95
Kinder unter 5 Jahren: Freier Eintritt
Familien-Ticket (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder bis 16 Jahre): £37.10

Parkgebühr: £4 (nicht im Eintritt enthalten)
Öffnungszeiten
Bamburgh Castle ist jeden Tag geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr
Letzter Einlass 16.00 Uhr.

(Stand März 2022)
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