Willibaldsburg (Altmühltal) - Infos, News & mehr | burgen.de


Willibaldsburg

Willibaldsburg
85072 Eichstätt
Bayern
Deutschland

Hoch über der Stadt Eichstädt thront die Willibalsburg. Die Anlage liegt im Altmühltal und gilt als ein barockes Kleinod.

1353 – 1365 Bischof Berthold von Zollern errichtet die erste Burg auf dem Willibaldsberg (seine Nachfolger erweiterten und verstärkten die Anlage)

1560 – 1590 Fürstbischof Martin von Schaumberg vergrößert und modernisiert die Burg und läßt Gärten anlegen

1599 Beginn größerer Ausbaumaßnahmen am „Schloß“

1609 Grundsteinlegung für das – Neue Schloß –

1612 – 1637 Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten vollendet die Hauptfront und Südflügel des Neuen Schlosses, errichtet die Bastionen an der Westseite und die Vorburg

1633 Die Schweden belagern und erobern schließlich am 14. Mai das Schloß, Rückeroberung durch die „Kaiserlichen“ im gleichen Jahr

1637 – 1685 Ausbau der Süd- und Nordbastionen

1705 – 1725 Errichtung der sogenannten Spitalbauten an der Schellenbergbastion

1725 – 1736 Fürstbischof Franz Ludwig Schenk von Castell verlegt den Hof in die Stadt

1751 Der Verfall schreitet fort

1786 Im Spitalbau wird ein Zucht- und Arbeitshaus eingerichtet

1796 Lt. Krach übergibt die Willibaldsburg an die Franzosen

1803 – 1806 Viele historische Objekte aus der Burg werden verkauft

1806 Die Burg wird (außer der Vorburg und Bastionen) verkauft und ausgeschlachtet

1826 – 1834 Die Burg wird von der bayerischen Armee wieder teilweise instandgesetzt

1829 Der bayerische Staat übernimmt die Burg. Aus Sicherheitsgründen wird der Gemmingenbau mit den Türmen um ein Geschoß abgetragen

1858 – 1873 Die Burg dient als Kaserne für das 3. Jägerbataillon

1870 – 1871 Einquartierung französischer Kriegsgefangener

1880 Die Stadt Eichstätt erwirbt die Burg

1881 Im Gemmingenbau wird vom Historischen Verein ein Heimatmuseum eingerichtet

1900 Die Burg wird vom bayerischen Staat unter Denkmalschutz gestellt

1914 – 1918 Auf der Burg werden französische Kiegsgefangene untergebracht

1927 – 1937 Die Vorburg wird vom Orden der Salesianer genutzt

1944 – 1945 SS-Mannschaften sind in der Burg untergebracht

1962 Die Bayerische Verwaltung der Schlösser, Gärten und Seen übernimmt und betreut die Burg (umfassende Renovierungsarbeiten werden durchgeführt)

1969 Das Bayerische Hauptstaatsarchiv richtet eine Außenstelle ein

1976 Eröffnung des Juramuseums

1980 Neueröffnung des Museums für Ur- und Frühgeschichte

1998 Eröffnung des Bastionsgartens

Quelle: https://www.naturpark-altmuehltal.de

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Eintrittspreise
4,50€ regulär // 3,50€ ermäßigt
Öffnungszeiten
April bis September: 09:00h bis 18:00h
Oktober bis März: 10:00h bis 16:00h
Montags geschlossen

Geschlossen am: 1. Januar, Faschingsdienstag,
24., 25. und 31. Dezember