Rochsburg

Rochsburg
09328 Lunzenau
Sachsen
Deutschland

Geschichte der Rochsburg

An einem besonders schönen Talabschnitt der Zwickauer Mulde erhebt sich auf einem 50 Meter hohen Felssporn die märchenhafte Rochsburg. Der erste bekannte Burgherr war Guntheros de Rochsberg, dessen Name erstmals 1195 in einer Urkunde erscheint. Bergfried und Teile der Ringmauer sind aus dieser Zeit noch erhalten

Bis ins 15. Jahrhundert wurde sie mehrfach erweitert und von dem Baumeister Arnold von Westphalen zum Schloss erweitert und unter den Herren von Schönburg erhielt Schloss Rochsburg in der Mitte des 16. Jahrhunderts ihr heutiges Aussehen. Im Jahre 1548 kaufte Wolf II. von Schönburg das Schloss, welches im Schmalkaldischen Krieg geplündert und niedergebrannt wurde. Es sollte zu einem Wohnschloß ausgebaut werden. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts brannte die Rochsburg allerdings aus.

Die Außenanlagen behielten ihren wehrhaften Charakter, der mit der vorderen Toranlage, der Nordwehrmauer mit dem Fachwerkwehrgang, der Südwehrmauer und dem oberen Tor zum Innenhof noch deutlich erkennbar ist.

Seit 1911 befindet sich in der ersten Etage der Kernburg des Schlosses ein Museum, in dem Inneneinrichtungen aus dem 16 -19. Jahrhundert und Porträts der Schönburgischen Familie zu sehen sind.

Sehenswert ist auch die spätgotische Schlosskapelle St. Anna mit dem Renaissance-Sandsteinaltar von Andreas Lorenz. Hierzu gibt es informative Führungen.

Der Bergfried ist der älteste Teil der Burg. Er wurde als Verteidigungsturm errichtet, in frühen Jahren ca. 20 Meter hoch, erhielt er im 16. Jahrhundert seine heutige Höhe von 50 Meter. Im Turm befindet sich eine Turmuhr mit einem eisernen Räderwerk von 1640 mit zwei Glocken.

In der kleinen Galerie des Schlosses Rochsburg werden wechselnde Ausstellungen zu Kunst, Kunsthandwerk und Geschichte präsentiert.

Seit 1911 befindet sich in Schloss Rochsburg ein Museum. In der Ausstellung „Leute machen Kleider“ können Sie 52 ausgewählte Beispiele aus 1000 Jahren Modegeschichte und auch noch das, was früher darunter getragen wurde, bestaunen.

Quelle: www.schloss-rochsburg.de

Gerade für Kinder wird eine Menge geboten: Spezielle Führungen zu den verschiedensten Themen, Quiz mit anschließendem Ritterschlag oder eine gruselige Schatzsuche.

Außergewöhnliche Führung: Der Rochsburg aufs Dach geschaut
Man kann den einzigartigen Aufstieg zum Bergfried der Rochsburg mit seiner Einzeigeruhr von 1640 erleben und den faszinierenden Blick in die Höfe der Burg und ins romantische Muldental geniessen. Führungen für max. 20 Personen, nur nach Voranmeldung oder auf Anfrage.

Tip der Redaktion: Wenn Sie mehrere Burgen und Schlösser in Sachsen besichtigen wollen, lohnt sich der Erwerb der schlösserlandKARTE .

Reisetipps öffnen | schliessen
Eintrittspreise öffnen | schliessen
Erwachsene: 4,00€ // ermäßigt 3,00€
Familienkarte: 10,00€

(Stand 2018)
Öffnungszeiten öffnen | schliessen
April bis Oktober:
Di bis Fr: 10:00h bis 17:00h
Wochenende/ Feiertage: 10:00h bis 18:00h

November bis März: 10:00h – 16:00h Uhr letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung
täglich außer Montag

25./31.Dezember:13:00h – 16:00h
26. Dezember: 10:00h – 16:00h

Januar 2019: am Wochenende 10:00h – 16:00h
(Stand 2018)

An folgenden Tagen ist das Museum geschlossen: 24./31. Dezember, 01.Januar 2019