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Quick-Facts: Residenz Würzburg
- Baujahr: 1720 bis 1744
- Stil: Barock und Rokoko
- Highlight: Treppenhaus mit Tiepolos Deckenfresko, größtes zusammenhängendes Fresko der Welt
- In einem Satz: Die Residenz Würzburg vereint als UNESCO-Weltkulturerbe barocke Pracht mit venezianischem Freskenzauber und gilt als das einheitlichste aller Barockschlösser.
Sie stehen im Vestibül der Residenz Würzburg und heben den Blick. Über Ihnen wölbt sich ein stützenfreies Gewölbe von solchen Dimensionen, dass Zeitgenossen Balthasar Neumanns darauf wetteten, es würde einstürzen. Giovanni Battista Tiepolo aber malte 1752 darauf das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt, 677 Quadratmeter Himmel mit den vier Erdteilen. Als 1945 Bomben die Residenz trafen, brannten die Prunkräume aus. Das Gewölbe hielt. Neumann hatte recht behalten.
Geographische Lage
Die Residenz liegt im Herzen Würzburgs, nur wenige Gehminuten vom Main entfernt. Der monumentale Ehrenhof öffnet sich zur Stadt hin, während der Hofgarten nach Süden zum Festungsberg mit der Feste Marienberg hinüberblickt. Sie thront auf ebener Fläche mitten in der Altstadt, umgeben von Weinbergen, die bis an die Stadtgrenzen reichen.
Der Residenzplatz verbindet das Schloss mit dem pulsierenden Stadtzentrum, die Alte Mainbrücke erreichen Sie in zehn Minuten zu Fuß. Würzburg selbst liegt am Main zwischen Frankfurt und Nürnberg, eingebettet in die fränkische Weinregion. Der Hauptbahnhof ist 1,5 Kilometer entfernt, die Autobahn A3 führt direkt an der Stadt vorbei.
Geschichte
Von der fürstbischöflichen Vision zum Barockschloss
1719 entschied Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, die alte Festung Marienberg gegen ein modernes Residenzschloss einzutauschen. Er wählte Balthasar Neumann, damals gerade 32 Jahre alt, als Architekten. Neumann reiste nach Paris und Wien, konsultierte die größten Baumeister seiner Zeit, darunter Robert de Cotte und Johann Lucas von Hildebrandt.
1720 wurde der Grundstein gelegt. Bis 1744 entstand der Rohbau, eine rechteckige Vierflügelanlage mit 340 Räumen auf drei Geschossen. Die beiden Schönborn-Brüder Johann Philipp Franz und Friedrich Carl trieben das Projekt voran, doch erst unter ihren Nachfolgern wurde die Residenz vollendet.
Ausstattung und Vollendung im 18. Jahrhundert
Die Innenausstattung zog sich bis 1780 hin. Giovanni Battista Tiepolo kam 1750 aus Venedig, um das Treppenhaus und den Kaisersaal zu freskieren. Für das Treppenhaus erhielt er 15.000 Gulden, das Dreizehnfache von Neumanns Jahresgehalt. Antonio Bossi schuf zwischen 1744 und 1764 die Stuckaturen, deren Leichtigkeit bis heute verblüfft.
Die Hofkirche, ein Meisterwerk der Integration von Architektur und Kirchenraum, entstand zeitgleich im Südflügel der Residenz Würzburg. Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim ließ ab 1765 den Hofgarten anlegen, eine Kombination aus französischem Barockgarten und englischem Landschaftspark. 1780 waren Schloss und Gärten fertiggestellt, kurz bevor das Fürstbistum 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde.
Tourismus in der Residenz Würzburg
Die Residenz ist seit 1814 öffentlich zugänglich, zunächst als königlich-bayerisches Museum. Nach dem verheerenden Bombenangriff vom 16. März 1945 brannte das Innere weitgehend aus. Der Wiederaufbau dauerte bis 1990. Heute zählt die Residenz zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Bayerns. 2019 kamen 339.121 Besucher, 2023 waren es 310.495.
Die UNESCO nahm die Residenz bereits 1981 als erstes bayerisches Bauwerk in die Welterbeliste auf mit der Begründung, sie sei das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser. Sie beherbergt heute die Staatsgalerie Würzburg, das Martin-von-Wagner-Museum der Universität, Teile des Staatsarchivs sowie die Residenzverwaltung. Seit 1921 findet fast jährlich das Mozartfest in den Prunkräumen statt.
Die Räume
Das Treppenhaus bildet das Herzstück. Neumanns stützenfreies Gewölbe überspannt 18 mal 33 Meter, darüber entfaltet Tiepolo sein Panorama der Kontinente. Europa thront im Zentrum, umgeben von Künstlern und Gelehrten, darunter Balthasar Neumann selbst, der auf einer Kanone sitzt. Amerika zeigt sich wild und ungezähmt mit Indianern und Alligatoren, Afrika präsentiert exotische Tiere und Reichtümer, Asien erscheint als Land des Luxus mit Elefanten und Gewürzen. Das Licht, das durch die hohen Fenster fällt, lässt die Farben je nach Tageszeit anders leuchten.
Highlights der Innenausstattung
Der Weiße Saal schließt sich an, ein Meisterwerk von Antonio Bossis Stuckkunst. Hier empfingen die Fürstbischöfe ihre Gäste vor dem Eintritt in den Kaisersaal. Der Kaisersaal selbst, mit 33 Meter Länge und 18 Meter Breite, zeigt Tiepolos Fresken zur Geschichte des Hochstifts Würzburg. An den Wänden hängen Portraits der Kaiser, die Decke erzählt die Hochzeit Kaiser Friedrichs I. Barbarossa mit Beatrix von Burgund 1156 in Würzburg.
Die Spiegelkabinette im Südflügel zählen zu den kostbarsten Rokokoräumen Europas. Glas, vergoldet und ziseliert, bedeckt die Wände, jede Fläche ein Kunstwerk aus Reflexion und Licht. Das Grüne Zimmer dient heute als Trausaal. Die fürstbischöflichen Appartements zeigen Möbel, Gemälde und Tapisserien aus drei Jahrhunderten. Jeder Raum besitzt eigenen Charakter, vom prunkvollen Audienzzimmer bis zum intimen venezianischen Zimmer.
Die Residenz Würzburg als Filmkulisse
Die drei Musketiere (2011)
Regisseur Paul W. S. Anderson verwandelte die Residenz in das Paris des 17. Jahrhunderts. Im September 2010 rückten 350 Mitarbeiter und über 1.000 Statisten an. Die Residenz mit rotem Brokat verhangen, Straßenlaternen abgebaut, der Platz zur Kulisse umgestaltet. Orlando Bloom, Christoph Waltz, Milla Jovovich und Mads Mikkelsen kämpften auf dem Residenzplatz ihre Duelle. Der Hofgarten wurde zum königlichen Park, in dem König Louis XIII. die Königin um Rat in Liebesdingen bittet. Zwei Wochen lang gehörte Würzburg Hollywood. Die Alte Mainbrücke diente als Pariser Seineufer, auf der Festung Marienberg entstanden Kampfszenen gegen die Türken.
Renate im Quartett (1939)
Paul Verhoeven drehte 1939 im Kaisersaal diese Musikkomödie. Zahlreiche Würzburger wirkten als Komparsen mit. Die Handlung um ein Streichquartett, in das erstmals eine Frau eintritt, nutzte die fürstbischöflichen Säle als Kulisse für Konzertszenen.
Weitere Filmproduktionen
Die Residenz diente immer wieder als Drehort für deutsche und internationale Produktionen. Die Kombination aus erhaltener Bausubstanz und repräsentativen Räumen macht sie zur idealen Kulisse für historische Stoffe. Die Bayerische Schlösserverwaltung begleitet alle Dreharbeiten konservatorisch, um das Welterbe zu schützen.
Neues im Jahr 2026
Vom 23. Mai bis 28. Juni 2026 erklingt das 106. Mozartfest. Besonders eindrucksvoll sind die Konzerte im UNESCO-Welterbe Residenz, doch auch Weingüter und Kirchen dienen als Schauplätze. Tickets sind ab 27. Januar 2026 erhältlich. Der Residenzlauf findet am 26. April 2026 statt, eine Laufveranstaltung rund um das historische Schloss für alle Altersklassen. Am 7. Juni 2026 feiert die Residenz den UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Bei freiem Eintritt erwartet Sie ein Programm für Jung und Alt. Vom 13. bis 17. Mai 2026 ist Würzburg Gastgeber des 104. Deutschen Katholikentags. Mehrere Großveranstaltungen finden auf dem Residenzplatz statt, die Residenz bleibt während dieser Zeit geöffnet, Führungen entfallen jedoch.
Hochzeiten auf der Residenz Würzburg
Die Hofkirche kann für kirchliche Trauungen gemietet werden. Die prachtvolle Barockkirche bietet 100 Sitzplätze, Fresken von Rudolf Byß schmücken die Kuppel, Marmor und Gold die Altäre. Standesamtliche Trauungen sind nicht in der Residenz selbst möglich, finden aber im nahen Rathaus Würzburg statt, unter anderem im historischen Wenzelsaal.
Viele Paare nutzen den Hofgarten und den Residenzplatz für Hochzeitsfotos. Die Kombination aus barocken Kulissen, englischem Landschaftsgarten und venezianischen Fresken schafft eine unvergleichliche Atmosphäre. Fotografieren ist im Hofgarten und auf dem Residenzplatz erlaubt, in der Hofkirche jedoch untersagt. Anfragen nimmt die Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg entgegen.
Anreise und Besucherinformationen
Mit dem Auto erreichen Sie Würzburg über die A3, Ausfahrt Würzburg-Heidingsfeld oder Würzburg-Kist. Parkplätze finden Sie am Residenzplatz (gebührenpflichtig) sowie in umliegenden Parkhäusern. Der Hauptbahnhof liegt 1,5 Kilometer entfernt, zu Fuß benötigen Sie 15 Minuten. Vom Bahnhof fahren die Straßenbahnlinien 1, 3 und 5 zur Haltestelle Residenz. Der Hofgarten ist frei zugänglich, die Prunkräume nur im Rahmen von Führungen oder mit Audioguide zu besichtigen. Der Museumsshop im Vestibül bietet Kataloge, Kunstdrucke und Andenken. Das Residenzcafé im Hofgarten serviert von April bis Oktober Kaffee und Kuchen unter alten Bäumen.
Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Residenz Würzburg
Würzburg Altstadt
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Festung Marienberg
Die weithin sichtbare Festung thront 100 Meter über dem Main auf dem Marienberg. Der Kern geht auf das Jahr 706 zurück, die Marienkirche ist einer der ältesten Sakralbauten östlich des Rheins. Von 1253 bis 1719 residierten hier die Würzburger Fürstbischöfe, bevor sie in die neue Residenz umzogen. Der Rundgang führt durch 1000 Jahre Geschichte, vom mittelalterlichen Bergfried über die Renaissance-Echterbastei bis zu den barocken Bastionen. Der Fürstengarten bietet den schönsten Blick über die Altstadt. Das Museum für Franken im Zeughaus beherbergt die weltgrößte Sammlung von Werken Tilman Riemenschneiders. Aktuell läuft eine umfassende Sanierung, die 2032 abgeschlossen sein soll.
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Dom St. Kilian
Die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands entstand ab 1040. Die Osttürme wurden 1237 vollendet. Im Inneren verschmelzen romanische Klarheit mit barocker Pracht. Pietro Magno stuckierte 1701 den Innenraum im Hochbarock. Der Bombenangriff 1945 zerstörte den Dom, der Wiederaufbau endete 1967. Besondere Kunstwerke sind das Taufbecken von 1279, die Grabdenkmäler der Fürstbischöfe Rudolph von Scherenberg und Lorenz von Bibra sowie die Schönbornkapelle von Balthasar Neumann. Hier ruhen die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Der Dom bildet das geistliche Zentrum der Stadt, jährlich zur Kiliani-Wallfahrtswoche strömen Tausende hierher.
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Marienkapelle
Die spätgotische Hallenkirche auf dem Unteren Marktplatz wurde 1377 begonnen und 1480 mit dem Turmbau vollendet. Sie entstand als Sühnebau der Bürgerschaft, blieb aber ohne pfarrkirchliche Rechte. Die Portale zeigen reiche Bauzier, darunter Tilman Riemenschneiders Adam und Eva, heute durch Kopien ersetzt. Die Originale stehen im Museum für Franken. Nach dem Brand 1945 wurde die Innenausstattung komplett erneuert. Die rote und weiße Fassade macht sie zu einem Wahrzeichen Würzburgs. Die Kramläden von 1437 existieren bis heute.
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Neumünster
Die Kuppelkirche entstand im 11. Jahrhundert an der Stelle, wo 689 die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan den Märtyrertod starben. Der barocke Kuppelbau von 1710 bis 1716 prägt zusammen mit dem Dom das Stadtbild. Im Lusamgärtchen dahinter soll der Minnesänger Walther von der Vogelweide begraben liegen. Die Kirche dient heute als Pfarrkirche für Johannes den Täufer und Johannes den Evangelisten.
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Alte Mainbrücke
Die 185 Meter lange Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert verbindet die Altstadt mit der Festung Marienberg. Auf acht Bögen stehen zwölf überlebensgroße Steinfiguren von Heiligen und Herrschern. Die Brücke ist autofrei, Einheimische und Touristen treffen sich hier zum Schoppen fränkischen Weins. Der Blick auf Dom, Festung und Käppele gehört zu den schönsten Stadtansichten Deutschlands.
Kirchen und Wallfahrtsorte
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Käppele (Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung)
Auf dem Nikolausberg oberhalb der Stadt thront die Wallfahrtskirche von Balthasar Neumann, erbaut 1748 bis 1750. Der Grundstein wurde am 5. April 1748 gelegt. Die Doppelturmfassade mit Kuppeln und Laternen ist weithin sichtbar. Matthäus Günther malte die Deckenfresken, Johann Michael Feuchtmayer der Ältere schuf die Stuckaturen. Die Kirche entstand, nachdem 1640 ein Fischer eine Pietà in einen Weinberg stellte und Berichte von Wunderheilungen die Runde machten. Der Aufstieg über die Stationen des Kreuzwegs führt durch Weinberge, der Blick von oben belohnt die Mühe. Während der Bombardierung 1945 blieb das Käppele wie durch ein Wunder unversehrt.
Museen
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Martin-von-Wagner-Museum
Das Universitätsmuseum im Südflügel der Residenz Würzburg gehört zu den bedeutendsten Europas. Die Antikensammlung besitzt die drittgrößte Sammlung griechischer Keramik in Deutschland, dazu etruskische und ägyptische Altertümer. Die Gemäldegalerie zeigt deutsche, niederländische und italienische Meister vom 14. bis 19. Jahrhundert. Die Grafische Sammlung umfasst 30.000 Zeichnungen und Druckgrafiken, darunter das komplette druckgrafische Werk Albrecht Dürers. Johann Martin von Wagner, gebürtiger Würzburger und Kunstagent König Ludwigs I., schenkte seine Sammlung der Universität.
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Museum am Dom
Zwischen Dom und Neumünster im Kilianshaus zeigt das Bistum auf vier Etagen 300 Bilder und Plastiken vom 10. bis 21. Jahrhundert zu religiösen Themen. Moderne und zeitgenössische Künstler wie Ernst Barlach, Joseph Beuys, Otto Dix, Käthe Kollwitz und Andy Warhol werden den alten Meistern gegenübergestellt. Werke von Tilman Riemenschneider, Georg Anton Urlaub und Johann Peter Wagner gehören zur Sammlung.
Parks und Gärten
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Hofgarten der Residenz
Der Hofgarten entstand ab 1765 nach Plänen von Johann Prokop Mayer. Er verbindet französischen Barockgarten mit englischem Landschaftspark. Skulpturen von Johann Peter Wagner und Ferdinand Tietz bevölkern die Wege. Alte Bäume spenden Schatten, Blumenbeete leuchten im Sommer in allen Farben. Der Ostgarten zeigt strenge Symmetrie, der Südgarten geht in freie Landschaft über. Der Garten ist von April bis Oktober täglich geöffnet, der Eintritt ist frei.
Umgebung
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Schloss Veitshöchheim
Das Sommerschloss der Würzburger Fürstbischöfe liegt acht Kilometer mainabwärts. Balthasar Neumann vergrößerte es 1753. Im Inneren beeindrucken die Stuckaturen von Antonio Bossi und die um 1810 eingerichteten Räume des Großherzogs Ferdinand von Toskana mit seltenen Papiertapeten. Der berühmte Rokokogarten entfaltete unter Adam Friedrich von Seinsheim ab 1755 höchste Pracht. Über 200 Sandsteinskulpturen von Ferdinand Tietz und Johann Peter Wagner bevölkern Seen, Wasserspiele und Gartenbereiche. Von Mai bis September finden hier auch standesamtliche Trauungen statt.
Wussten Sie schon?
Balthasar Neumann soll gewettet haben, dass sein stützenfreies Treppenhaus so stabil sei, dass man darin Kanonen abfeuern könne, ohne dass das Gewölbe Schaden nimmt. Ein Kollege hatte darauf gewettet, es würde nach Entfernung des Baugerüsts zusammenbrechen. Die Wetten wurden nie eingelöst, doch die Bombardierung 1945 bewies, dass Neumann recht gehabt hatte.
Während ringsum alles in Flammen stand und die Holzdecken der Prunkräume einstürzten, hielt das Gewölbe des Treppenhauses. Tiepolos Fresko blieb nahezu unbeschädigt. Die Feuerwehr kämpfte zehn Tage und neun Nächte gegen die Brände. Eine auf der Festung Marienberg stationierte Saug- und Druckspritze half, das Wahrzeichen für die Nachwelt zu retten.
Unsere Tipps für Ihren Besuch
Kommen Sie am Vormittag, wenn das Licht durch die Ostfenster ins Treppenhaus fällt. Tiepolos Fresken leuchten dann in anderen Farben als nachmittags. Die Führungen dauern ca 30 Minuten und erschließen die wichtigsten Räume. Nehmen Sie sich Zeit für das Treppenhaus. Lassen Sie den Blick wandern. Jede Ecke des Freskos erzählt eigene Geschichten.
Im Hofgarten lohnt der Spaziergang durch alle Bereiche, vom strengen Ostgarten bis zum freien Südgarten. Im Sommer finden hier manchmal kostenlose Konzerte statt. Besuchen Sie auch die Staatsgalerie im Südflügel, venezianische Meisterwerke erwarten Sie. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein, besser drei. Die Residenz erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Wer Wien und Versailles kennt, findet hier deren perfekte Synthese. Familien mit Kindern profitieren von speziellen Kinderführungen.
Haben Sie schon einmal ein Deckenfresko betrachtet, während Sie auf barocken Stufen standen, und dabei die Zeit vergessen?
Wir danken der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen für ihre freundliche Unterstützung.
November bis März: täglich von 10:00h bis 16:30h (Kassenschluss ist um 16:00h)
Geschlossen am 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember.
Die Residenz kann ohne Führung besichtigt werden.
Führungen (ca.30 Minuten) in deutscher Sprache: zu jeder vollen und halben Stunde.
letzte Führung: April bis Oktober um 16:30h | November bis Märzum 15:30h
Englischsprachige Führungen täglich um 11:00h und 15:00h.
(Stand 2026)
Alle Angaben ohne Gewähr. Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.
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