Festungsruine Hohentwiel

Festung-Hohentwiel_3966_Eingang
Festung-Hohentwiel_3886_Aufgang
Festung-Hohentwiel_3899_Mauerfragmente
Festung-Hohentwiel_3894_Torbogen
Festung-Hohentwiel_3944_Blick-vom-Turm
Festung-Hohentwiel_3935_Innenansicht
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Wissenswertes über Festungsruine Hohentwiel

Lesezeit: 2 min

Der Hohentwiel, ein ehemaliger Vulkan, hat eine lange Geschichte: Schon lange vor dem Jahr 1000 nutzten die Menschen den steilen Berg für eine sichere Burg. Er war Sitz der schwäbischen Herzöge, eine Burg der Zähringer und württembergische Landesfestung.
Der Hohentwiel selbst steht unter Naturschutz: Flora und Fauna des Berges weisen viele besondere Arten auf. Und wer einmal bei einem Ausflug auf diesen solitären Felsen an einem schönen Tag den imposanten Blick bis zum Bodensee genossen hat, wird bestätigen: Das ist die schönste Aussicht Baden-Württembergs.

Geschichte
Auch wenn schon erste Besiedlungsspuren aus der Bronzezeit stammen, beginnt die Geschichte der Festung mit dem Bau einer Befestigungsanlage im Jahr 914.
Als Residenz wurde es von den Herzögen von Schwaben ausgebaut und Herzog Burkhard III. (954-973) mit seiner Frau Hadwig bauten sie zu einer glanzvollen Residenz aus. 1521 erwarb Herzog Ulrich von Württemberg das Nutzungsrecht für den Hohentwiel und liess den Hohentwiel zur uneinnehmbaren Landesfestung ausbauen.
Während der ersten Ausbauphase brachen die Bauernkriege aus – und der Herzog unterstützte die Aufständischen. Im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs wurde der Hohentwiel mehrfach erfolglos belagert. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Festung weiter ausgebaut, 1799 wurde die Anlage von den Franzosen eingenommen und 1801 auf Anordnung Napoleons geschleift.

Im 18. Jahrhundert wurde die Festung zum württembergischen Staatsgefängnis.

Die vorgelagerten starken Befestigungsanlagen, der sehr steile Anstieg, massive Maueranlagen und Kasematten – die weitläufigen und wuchtigen Überreste zeigen die gewaltigen Ausmasse der Festung. Heute besuchen jährlich fast 100.000 Besucher die Anlage – bei schönem Wetter kann man über den Bodensee ein umwerfendes Alpenpanorama geniessen.

Seit dem 11. Juli 2020 ist es soweit: Die Festungsruine Hohentwiel öffnet wieder ihre Tore. Im April 2019 musste sie geschlossen werden, weil man wegen Steinschlaggefahr die Steilhänge entlang der Wege sichern musste. Jetzt konnte das Amt Konstanz von Vermögen und Bau Baden-Württemberg die langwierigen Arbeiten abschließen. Die Sicherungskosten beliefen sich auf rund 200.000,- €. Dabei wurden 26 Felsnägel, ein Stahldrahtgeflecht mit 180 m² und ein Geröllfangzaun mit 22 m verbaut.

Die Festung Hohentwiel wird verwaltet von „Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“.

Wenn Sie mehrere Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg besuchen wollen, empfehlen wir Ihnen den Erwerb der Schlosscard.
Eintrittspreise
Erwachsene: 4,50 €
Ermäßigte: 2,30 €
Familien: 11,30 €
Jahreskarte: 23,00 €
Gruppen (ab 15 Personen) p.P.: 4,00 €
Öffnungszeiten
01. April bis 15. September
Montag bis Sonntag: 09:00h bis 19:30h
letzter Einlass 18:30h

16. September bis 31. Oktober
Montag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
letzter Einlass 17:00 Uhr

1. November bis 31. März
Montag bis Sonntag: 10:00 bis 16:00 Uhr
letzter Einlass 15:00h
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