Burg Coppenbrügge

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Burg Coppenbrügge | Haupteingang mit Wassergraben © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Blick auf die Mauern © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Schlossgebäude mit dem Museum © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Seitengebäude © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Tor zur Burg © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Wappen der Grafen von Spiegelberg © burgen.de
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Burg Coppenbrügge | Die Peterlinde © burgen.de
Adresse
Karte
Wissenswertes über Burg Coppenbrügge

Lesezeit: 8 min

Entdecken Sie Burg Coppenbrügge: Ein historisches Juwel in Niedersachsen


Die Burg Coppenbrügge befindet sich im malerischen Süden von Niedersachsen, eingebettet am Fuße des Ith zwischen den Landschaften Nesselberg und Schecken.


Diese beeindruckende Festung und der Ort Coppenbrügge blicken auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Erstmals dokumentiert wurde Coppenbrügge etwa um das Jahr 1000 unter dem Namen „Cobbanbrug“ in einer territorialen Abgrenzung des Bistums Hildesheim.


Strategischer Standort im Mittelalter


Zwischen 1280 und 1300 errichteten die Grafen von Spiegelberg die Burg als Zentrum ihrer Herrschaft. Diese Position erlaubte es, die bedeutende Heer- und Handelsroute von Aachen nach Königsberg zu kontrollieren, die nahe der Burg über einen Holzdamm durch ein Moor führte. Der strategische Standort spielte eine zentrale Rolle in der regionalen Machtdynamik und Entwicklung.


Erbfolge und politische Bedeutung


Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Grafen von Spiegelberg im Jahr 1557 ging die Grafschaft durch weibliche Erbfolge auf die Grafen von Lippe über, gefolgt von den Grafen von

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Gleichen und später den Grafen von Nassau-Dietz. Schließlich gelangte sie in den Besitz der Fürsten von Nassau-Oranien, den späteren Erbstatthaltern der Niederlande.

1819 verkaufte das niederländische Königshaus die Grafschaft an das Königreich Hannover, welches 1866 in Preußen aufging. Diese wechselhafte Geschichte machte Coppenbrügge zu einem Treffpunkt für historische Persönlichkeiten wie Friedrich den Großen und Bismarck.

Die „Peterlinde“: Ein historisches Naturdenkmal auf Burg Coppenbrügge

Auf dem Burgwall der Burg Coppenbrügge steht ein beeindruckender Lindenbaum, der aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung als „Peterlinde“ bekannt ist. Die Peterlinde verdankt ihren Namen einem denkwürdigen Zusammentreffen des russischen Zaren Peter I. mit der Kurfürstin Sophie Charlotte im Jahr 1697.

Dieses Treffen, welches in einer freundlichen und festlichen Atmosphäre stattfand, ging als „Damenfrieden von Coppenbrügge“ in die Geschichte ein. Es wird gesagt, dass diese harmonische Zusammenkunft maßgeblich dazu beitrug, einen möglichen Konflikt zwischen Österreich und Brandenburg-Preußen zu verhindern.

Kulturelle Blüte und Verlust im 30-jährigen Krieg

Im Jahr 1618, kurz vor dem Ausbruch des 30-jährigen Krieges, erhielten die Einwohner von Coppenbrügge Stadtrechte, doch die folgenden Kriege führten zu Verwüstungen und letztlich zum Vergessen dieser Rechte. Trotzdem blieben lokale Traditionen wie Markt- und Braurechte bis ins frühe 20. Jahrhundert bestehen.

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  • Restauration und kulturelle Nutzung heute

    Die Burg Coppenbrügge wurde in jüngerer Zeit restauriert und zu einem Museum umgestaltet, das über die Burg selbst sowie die umliegende Region informiert. Die Anlage, umgeben von einem Wall und Wassergraben, dient heute als Veranstaltungsort für verschiedenste kulturelle Aktivitäten, von Konzerten bis zu Theateraufführungen.

    Der neu gestaltete Innenhof bewahrt das romantische Flair vergangener Epochen und macht die Burg zu einer bedeutenden kulturellen Attraktion in der Region.

    Quelle: www.coppenbruegge.de

    Im Jahr 2011 hat in der Burg ein Cafe eröffnet mit Terrasse im Innenhof und leckeren Torten 🙂
    Öffnungszeiten des Cafes: Samstag und Sonntag von 14:00h bis 18:00h, sonst nach Absprache.

    Die Burg ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar:
    Zum Bahnhof sind es knapp 10 Minuten Fußweg (Fahrzeiten Hannover 45 Min, Hildesheim 32 Min und Hameln 10 Min., Stundentakt), eine Bushaltestelle ist direkt an der Burg.

    Top- Sehenswürdigkeiten in der Nähe

    • Ith-Turm: Ein Aussichtsturm auf dem Ith, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht über das Weserbergland genießen kann – sehr beliebt bei Wanderern.
    • Schillat-Höhle: Eine faszinierende Tropfsteinhöhle in der Nähe von Hessisch Oldendorf, die für ihre beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten bekannt ist – ein Stein gewordener Märchenwald.
    • Münchhausen-Museum: In Bodenwerder, dem Geburtsort des berühmten Lügenbarons Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, bietet dieses Museum Einblicke in sein Leben und seine Geschichten.
    • Rattenfängerhaus: In Hameln, berühmt durch die Sage vom Rattenfänger, kann man dieses historische Gebäude besichtigen und mehr über die Legende erfahren.
    • Bad Pyrmont: Ein bekannter Kurort mit wunderschönen Parks, einem Schloss und historischen Heilquellen.
    Eintrittspreise
    Eintritt frei
    (Stand 2024)
    Öffnungszeiten
    Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 14:00h bis 17:00h
    (Stand 2024)

    Alle Angaben ohne Gewähr. Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.
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