Museum Hof van Busleyden

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Hof van Busleyden, Mechelen @ Sophie Nuytten
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Hof van Busleyden, Mechelen @ Sophie Nuytten
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Hof van Busleyden, Mechelen @ Sophie Nuytten
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Hof van Busleyden, Mechelen @ Sophie Nuytten
Karte
Wissenswertes über Museum Hof van Busleyden

Lesezeit: 3 min

Die Stadt Mechelen in der belgischen Provinz Antwerpen gilt mit ihren über 300 denkmalgeschützten Gebäuden als Freilichtmuseum der Renaissance.
Ein ganz besonderes Schmuckstück ist der Museums Hof van Busleyden: Ein majestätisches und prächtiges Renaissance-Schloss in der Hauptstadt der burgundischen Niederlande. Hiëronymus van Busleyden, Margarete von Österreich, Erasmus und Thomas More haben hier gelebt und gewirkt.

Im Schloss erfährt man mehr über die burgundische Geschichte, während man sich tiefer in den Hof van Busleyden begibt und seine Schätze und Geschichten entdeckt. Wie die Burgunder ihre Stadt sahen, welche Macht und Meisterschaft des Handwerks sie besaßen, das sind die Themen der permanenten Ausstellungen. Und auch ein Blick auf die faszinierenden Gärten lohnt sich.

Zur Geschichte

Die Geschichte des Hofes van Busleyden beginnt Ende des 15. Jahrhunderts, als Frans van Busleyden, Kämmerer und Hauslehrer des jungen Philipp I. von Kastilien (Philipp der Schöne), seinem Meister nach Mechelen folgte, wo er sich in einer geräumigen Residenz an der Koestraat (heute Frederik de Merodestraat) niederließ. Ein zweites, kleineres Haus führte auf das Lange Biest, die heutige Sint-Janstraat. Als er 1502 starb, ging der Besitz an seine drei Brüder Valeriaan, Gielis und Hiëronymus über.

Letzterer kaufte seine Brüder 1506, zwei Jahre nach seiner Berufung in den Großen Rat, heraus. Er brauchte schließlich einen Platz, der seinem neuen Status entsprach und wollte dies in typisch burgundisch aristokratischer Architektur tun. Er würde an seiner Residenz bis zu seinem Tod 1517 weiterarbeiten. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebäude immer größer.

Im Jahr 1619 wurde das Gebäude an den Ökonom und Architekten Wenzel Cobergher verkauft, der auf dem Anwesen einen Frömmigkeitsbau errichtete - eine Art karitativer Pfandleiher, bei dem die Menschen zu niedrigen Zinsen Geld für den Besitz leihen konnten. 1914 wurde der Palast bei einem Brand in Stücke gerissen und fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau nach dem Krieg ging nur langsam voran, aber der Stadtrat war entschlossen, das Gebäude in seinem früheren Glanz wiederherzustellen und wollte es in ein Museum für die Stadt verwandeln. Das Anwesen wurde so wieder aufgebaut, wie es kurz vor dem Brand aussah, was bedeutet, dass der Hof van Busleyden, den wir heute kennen, in Wirklichkeit die Rekonstruktion eines romantischen historischen Gebäudes ist.

Das nagelneue Stadtmuseum Mechelen öffnete schließlich 1938 seine Pforten und blieb es, bis es Zeit für eine weitere Restaurierungskampagne und eine Erweiterung mit unterirdischen Ausstellungsräumen war, die 1990 Gegenstand eines Designwettbewerbs waren. 2015 wurde dann die zweite Phase der Restaurierung begonnen, die sich mit der restlichen Innenausstattung befassen sollte. Dank der Anerkennung als kultureller Hebel durch das Flämische Fremdenverkehrsamt konnte das Museum wieder als burgundische Stadtresidenz eingerichtet werden. Es wurde am 17. Juni 2018 eröffnet.

Wir danken dem Museum Hof van Busleyden für die Bereitstellung von Texten und Bildern. Die Bildrechte liegen dort.
Eintrittspreise
Der Ticketpreis versteht sich inklusive der temporären Ausstellungen

Erwachsene: 12,00€

Ermäßigt: 10,00€ ( Einwohner von Mechelen, Senioren übe 65 u.a.)

Für weitere Ermäßigungen Gruppen prüfen sie die Website.

Kinder unter 13 Jahre sind frei.

Die Eintrittskarten können entweder an der Museumskasse oder online gekauft werden.

Für Familien werden spezielle Führungen angeboten.

(Stand 2020)
Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Freitag und am Wochenende:
10:00h bis 17:00h

Mittwochs geschlossen

Donnerstag:
10:00 bis 22:00h


Das Museum ist geschlossen am 24., 25. und 31 Dezember, sowie am 01. Januar

Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.

(Stand 2020)
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