„Europäischer Tag der Restaurierung“ am 10. Oktober 2021 mit Sonderführungen

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Am 10. Oktober findet zum vierten Mal der „Europäische Tag der Restaurierung“ statt. An dem Aktionstag rund um das kulturelle Erbe geben Restauratorinnen und Restauratoren exklusive Einblicke in ihre Arbeit. Bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg gibt es Führungen und Vorträge zu laufenden und bereits abgeschlossenen Restaurierungsprojekten in den Schlössern Heidelberg, Ludwigsburg, Mannheim, Rastatt und Weikersheim, in der Großherzoglichen Grabkapelle Karlsruhe sowie im Kloster Maulbronn.

Kloster Maulbronn Detail Steinkonservierung © Silke Guenther SSG
Kloster Maulbronn Detail Steinkonservierung © Silke Guenther SSG
Für alle Führungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, die telefonische Anmeldung in den jeweiligen Monumenten ist daher unbedingt erforderlich. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Alle Termine der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zum Europäischen Tag der Restaurierung finden sich auf dem Internetportal www.schloesser-und-gaerten.de.

Sehen, was man sonst nicht sieht
Den Umgang mit dem kulturellen Erbe greifbar zu machen: Das ist das Ziel des europaweiten Tages der Restaurierung am 10. Oktober. Die Führungen der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ermöglichen eine neue Sicht auf die kulturellen Schätze in den teilnehmenden Monumenten.

Welche Methoden kommen heute zum Einsatz, um die Kulturgüter aus unterschiedlichen Epochen und Materialien für die Nachwelt zu erhalten? Die Restauratorinnen und Restauratoren geben Einblicke in die Herausforderungen, die der Erhalt von historischen Textilien, Metallarbeiten, Stein- und Stuckarbeiten, Möbeln, Tapisserien und Möbeln mit sich bringt.

Schloss-Weikersheim © burgen.de
Schloss-Weikersheim © burgen.de
Kulturgeschichte im Detail erleben
Eine kleine Auswahl aus den Themen: Im Residenzschloss Ludwigsburg gewährt eine Textilrestauratorin Einblick in die aktuellen Arbeiten am königlichen Thronsessel. Das Besondere: Das Sitzpolster entstand aus kostbaren Stoffen, die aus der Benediktinerabtei Zwiefalten stammten.

In Schloss Heidelberg erfährt man, wie Rüstungen hergestellt wurden und wie man sie heute erhalten kann. Der Referent ist gleich doppelt fachkundig: Er ist Metallrestaurator und Plattner, also Rüstungsschmied. Im Residenzschloss Rastatt erleben die Besucherinnen und Besucher den Geschmackswandel im Lauf der Generationen. Sichtbar wird das an zehn Stühlen, die immer wieder überarbeitet wurden. Die Restaurierungen brachten die Zeitschichten an den Tag.

Erstmals auch Online
Für alle, die den Weg in die Monumente, die im ganzen Land verstreut liegen, nicht schaffen, stehen dieses Jahr erstmals auch zwei Online-Vorträge auf dem Programm. Dabei geht es etwa um eine rare Tapete mit Applikationen aus dem 18. Jahrhundert in Schloss Weikersheim und um ein elegantes Bücherschränkchen der Königin Charlotte Mathilde im Residenzschloss Ludwigsburg.

HINWEIS
Für alle Führungen ist eine telefonische Voranmeldung bei der jeweiligen Schloss- bzw. Klosterverwaltung erforderlich. Die Teilnehmerzahl pro Führung ist beschränkt. Für die Teilnahme gilt die 3-G-Regel nach der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes. Beim Besuch ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske verpflichtend. Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg sind die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg verpflichtet, die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen.

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