Schloss Hellbrunn

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Ehrenhof
Schloss Hellbrunn | Front und Ehrenhof © burgen.de
Sternenpool
Rückseite des Schlosses Hellbrunn mit dem Sternweiher © burgen.de
Festsaal
Schloss Hellbrunn | Der Festsaal © burgen.de
Oktogon
Schloss Hellbrunn | Das Oktogon © burgen.de
Ausstellung1
Schloss Hellbrunn | Ausstellung © burgen.de
Rom © burgen.de
Schloss Hellbrunn Wasserspiele | Der Fürstentisch © burgen.de
Mechanisches Theater
Schloss Hellbrunn | Mechanisches Theater © burgen.de
Hirsch
Schloss Hellbrunn Wasserspiele | Der Aktäon © burgen.de
Monatsschlössl
Schloss Hellbrunn | Blick auf das Monatsschlössl © burgen.de
Wissenswertes über Schloss Hellbrunn

Lesezeit: 5 min

Vor den Toren von Salzburg liegt das Schloss Hellbrunn, nur wenige Kilometer südlich der Stadt. Gebaut wurde es als Lustschloss zwischen 1613 und 1619 im Auftrag des damaligen Fürstbischof von Salzburg – Markus Sittikus von Hohenems – eine Anlage, die einzig und allein dem Vergnügen dienen sollte.


Gebaut im italienischen Stil ist es das erste seiner Art nördlich der Alpen. Das am Ende einer langen Allee gelegene Gebäude steht ein Kubus von klassischer Schlichtheit – eine gegabelte Treppe öffnet sich zu einem Ehrenhof. Unter dieser Treppe befindet sich ein Grottenbrunnen von Santino Solari.


Im ersten Stock des Schlosses Hellbrunn befinden sich die bemerkenswerten „Fürstenzimmer“, allen voran der an der Westseite gelegene Festsaal – bemalt mit Straßenszenen und 12 sehr plastischen, goldenen Cäsaren. In ähnlicher Weise malte Arsenio Mascagni das achteckige „Musikzimmer“ oder einfach „Oktogon“, ein Musikzimmer, das an das Fürstenzimmer angrenzt.


Ein Erzbischof mit spritzigem Humor


Die Hauptattraktion Hellbrunns sind jedoch die Gärten.

Der Garten mit den Wasserspielen wurde nördlich des Schlosses angelegt und mit einer ungewöhnlichen Vielfalt an Grotten, Brunnen, Spritzdüsen und anderen Elementen ausgestattet.

Die meisten von ihnen sind bis heute erhalten geblieben und können im Rahmen einer unterhaltsamen Tour entdeckt werden. Mit dieser ungewöhnlichen Attraktion gehört Hellbrunn zu den beliebtesten Ausflugszielen des Salzburger Landes.

Wer sich zu einer Besichtigung entschließt und Schloss Hellbrunn und die Wasserspiele besucht, der sollte sich auf erfrischende Erlebnisse gefasst machen. Schließlich ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus das Lustschloss und die umliegende Parklandschaft zur Unterhaltung seiner Gäste erbauen.

Ein Rundgang durch die Wasserspiele ist für jeden Besucher ein besonderes Abenteuer. Kinder freuen sich über die vielen feuchten Überraschungen, die an allen Ecken und Enden lauern, historisch Interessierte staunen ob der reichen Sagenwelt und technisch interessierte Besucher werden angesichts der hydraulischen Konstruktionen ins Staunen geraten, mit denen die Maschinen damals wie heute angetrieben werden.

Der Rundgang endet am Mechanischen Theater aus dem Jahr 1750 unter Erzbischof Andreas Jakob von Dietrichstein, in dem 200 Lindenholzfiguren das Leben in einer barocken Stadt darstellen.

Neu: Rundgang mit Audioguide

Seit Sommer 2020 können die Wasserspiele mit einem Audioguide besucht werden. An den 21 Stationen wird detailliert erklärt, wie das System zustande funktionierte und welche Streiche der Erzbischof spielen wollte. Wer nicht „erfrischt“ werden will, sollte auf die trockenen Stellen am Boden achten.

Die fabelhafte Welt des Markus Sittikus

Doch nicht nur in den Wasserspielen, auch im benachbarten Schloss drehte sich unter Erbauer Markus Sittikus alles um das Vergnügen. Heute erwartet die Besucher dort eine spannende, multimediale Ausstellung über die faszinierende Welt des Fürsterzbischofes Markus Sittikus.

Er war absolutistischer Herrscher, Lebemensch und prägende Persönlichkeit für Salzburg – in politischer, kultureller und spiritueller Hinsicht.

Im Jahr 1612 zum Erzbischof von Salzburg ernannt, begann er bald mit Baumaßnahmen. Er berief den Italiener Santino Solari zum Dombaumeister und begann im Frühling 1613 mit dem Bau seiner „Villa Suburbana“ in Hellbrunn, 1615 war die Anlage in wesentlichen Teilen vollendet.

Inspirationen hatte er in seiner Jugend in Italien gesammelt. Er hatte in der Villa Aldobrandini in Frascati gelebt und seinem Onkel gehörte die nahe Villa Mondragone – beide berühmt für ihre Wasserspiele.

Das Schloss war aber nur als Tagesresidenz im Sommer gedacht, da der Erzbischof in der Regel am Abend nach Salzburg zurückkehrte – es gibt in Hellbrunn keine Schlafzimmer.

Die nachfolgenden Erzbischöfe nahmen nur noch Reparaturen und Auswechslungen von schadhaften Teilen vor. Den 30-jährigen Krieg überstand das Schloss unbeschadet und so hat Hellbrunn sein ursprüngliches Aussehen im Wesentlichen beibehalten.

Im Verlauf der Säkularisierung verlor das Schloss seine Funktion als fürsterzbischöfliche Residenz. Nachdem Salzburg 1816 an Österreich angeschlossen wurde, ging es an das Kaiserhaus. 5 Jahre später kaufte es die Stadt Salzburg.

Salzburgs beliebtester Park

Den Besuch abschließen sollte man mit einem Rundgang durch den weitläufigen Park mit seinen Statuen, Skulpturen und Teiche. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlosspark befindet sich außerdem der Zoo Hellbrunn.

Das Steintheater und das Monatsschlössl

Etwa 20 gemütliche Gehminuten vom Schloss entfernt befindet sich das Steintheater am Hellbrunner Berg. Bei dem spektakulären Naturbauwerk handelt es sich um eine der schönsten Naturbühnen nördlich der Alpen.

Das Schlösschen wurde vermutlich 1615 innerhalb eines Monats errichtet und war einst auf den Mittelpunkt des Wasserparterre im fürstlichen manieristischen Schlossgartens ausgerichtet. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die gesamte Anlage. Heute befindet sich hier das Volkskundemuseum Salzburg.

Der „The Sound of Music“- Pavillon

Gäste aus aller Welt freuen sich, dass im Schlosspark Hellbrunn der berühmte Pavillon aus dem Film „The Sound of Music“ steht. Seinen großen Auftritt hatte er beim Song „Sixteen Going On Seventeen“, den die verliebte Liesl gemeinsam mit ihrem Angebeteten singt. Ursprünglich stand er im Schloss Leopoldskron. Aufgrund des großen Interesses wurde er nach Hellbrunn verlegt, um den Besuchern einen leichteren Zugang zu ermöglichen.

Ein romantischer Weihnachtsmarkt

Auch der Besuch in der Weihnachtszeit lohnt sich. Dann lädt der Schlosspark zum Besuch des Weihnachtsmarktes ein- mit das Romantischste, was Salzburg zu bieten hat.

Zudem ist das Schloss durch seine Kulisse auch eine sehr gern gebuchte Hochzeitslocation.

Eintrittspreise
Erwachsene: 13,50€
Kinder (4 bis 18 Jahre): 6,00€
Familienkarte (2 Erwachsene & 1 Kind): 29,50€
Weitere Kinder: je 3,00€

Einmaliger Gratiseintritt mit der SalzburgCard.
(Stand 2022)
Öffnungszeiten
Schloss und Wasserspiele Hellbrunn sind täglich geöffnet vom 1. April bis 1. Nov. 2022

April: 09:30h bis 17:30h
Mai & Juni: 09:30h bis 18:30h
Juli & August: 09:30h bis 19:00h
September: 09:30h bis 18:30h
Oktober & November: 09:30h bis 17:30h

(letzter Einlass je eine Stunde vor Schließung)

Die Parkanlage ist das ganze Jahr geöffnet und frei zugänglich.
(Stand 2022)

Alle Angaben ohne Gewähr. Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.
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