Festung Königstein, Sachsen - Infos, News, Termine | burgen.de


Festung Königstein

Festung Königstein
01824 Königstein
Sachsen
Deutschland

Die Festung Königstein ist eine der schönsten Bergfestungen Europas und gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Eingebettet in die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges thront die einst unbezwingbare Wehranlage weithin sichtbar 247 Meter über der Elbe. Auf einer Fläche von 13 Fußballfeldern laden mehr als 50 Bauwerke und ausgedehnte Grünanlagen zum „Abenteuer Festung“ ein. Früher lebten hier Soldaten mit ihren Familien wie in einer kleinen Stadt. Ausstellungen, Führungen und ein Audioguide geben einen Einblick in den Garnisonsalltag von einst. Das vielfältige Angebot wird durch Veranstaltungen, Erlebnisgastronomie, zwei Ferienwohnungen und eine Abenteuer-App ergänzt. Zudem gibt es zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien.

Geschichte:

Im Jahr 1233 wird in einer  Urkunde König Wenzels I. von Böhmen ein „Burggraf Gebhard vom Stein“ genannt, damit ist vermutlich der Königstein gemeint. Das Gebiet gehörte damals zum böhmischen Königreich. 8 Jahre später wird in einer Oberlausitzer Grenzurkunde „in lapide regis“ (lat.: auf dem Stein des Königs) gesiegelt.

In den Jahren 1406 bis 1408 gelangt die Festung in den Besitz der Wettiner.

1563 wird mit dem Bau des 152,5 m tiefen Brunnens begonnen.

1589 bis 1594 wird die Burgauf Befehl von Kurfürst Christian I.  zur Landesfestung ausgebaut. Da sie als uneinnehmbar gilt, ist sie ein Zufluchtsort in unruhigen Zeiten für die sächische Herrscher und ein sicherer Aufbewahrungsort für ihren Schatzschatz und ihre Kunstwerke. Zahlreiche Feste des Hofes werden hier gefeiert.

1591 wird der erste Staatsgefangene  auf den Königstein gebracht. Bis in dfas Jahr 1922 werden ihm fast 1.000 andere folgen.

Anfang des 18.Jahrhunderts besucht der russische Zar Peter II zweimal die Anlage.

Von 1722 bis 1725 bauen Böttcher und Küfer auf Wunsch von August dem Starken im Keller der Magdalenenburg das große Königsteiner Weinfass mit einem Fassungsvermögen von 249.838 Litern

Zu Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756-63) wird die Festung als neutral erklärt.

Im Jahr 1806 wird Sachsen ein Staat von Napoleons Gnaden.

Die Festung wurde nie eingenommen, nur  der Schornsteinfeger Sebastian Abratzky kletterte im Jahre 1848 die senkrechten Sandsteinmauern hoch. Den nach ihm benannten Abratzky-Kamin kann man noch heute erklimmen. Da das Übersteigen der Mauer verboten ist, muss man unterhalb der abschließenden Mauer jedoch wieder abseilen.

Während der Weltkriege wird die Festung als Kriegsgefangenenlager.

1955 wird die  9,5 Hektar große Festungsanlage der Öffentlichkeit vom Ministerium für Kultur der DDR als militärhistorisches Freilichtmuseum zugänglich gemacht.

Im Jahr 1991 die Festung Königstein geht in das Eigentum des Freistaates Sachsen über.

Besten Dank an die Festung Königstein für Infos. Bildrechte liegen bei der Festung Königstein.

Tip der Redaktion: Wenn Sie mehrere Burgen und Schlösser in Sachsen besichtigen wollen, lohnt sich der Erwerb der schlösserlandKARTE.

Reisetipps
Eintrittspreise
Erwachsene 8,00 € (01.November bis 23.März) und 10,00€ (24. März bis 31.Oktober)
Ermäßigt: 06,00 € (01.November bis 23.März) und 07,00€ (24. März bis 31.Oktober)
Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Sonderpreise am Buß- und Bettag 21.11.2018
Jeder Besucher zahlt 6 €, Familien nur 13 €!

Sonderpreise während der Schließzeit der Dauerausstellung "In lapide regis"
vom 15. Januar bis 3. Februar 2019 gilt für alle Besucher der ermäßigte Eintrittspreis von 6 € pro Person,
Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Öffnungszeiten
24. März bis 31.Oktober: 09:00h bis 18:00h
01.November bis 23.März: 09:00h bis 17:00h

Einlassschluss: 1 Stunde vor Schließung
Täglich ohne Ruhetag geöffnet
Einziger Schließtag: 24. Dezember
Am 31. Dezember nur bis 15:30 geöffnet
Am 1. Januar erst ab 10:00 geöffnet