Rosenberg


96317 Kronach
Bayern
Deutschland

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Burg Rosenberg im Internet


Geschichte der Feste Rosenberg in Kronach

Die Ursprünge der Festung auf dem südlich gerichteten Keil des Rosenberges über Kronach sind nicht eindeutig festzulegen. Sie wird im Jahre 1249 erstmals urkundlich erwähnt.

Die frühe Anlage wurde im 14. Jahrhundert zur bischöflichen Landesburg mit Ummauerung und Ecktürmen sowie mit einer Toranlage an der Ostseite ausgebaut. Ein weiterer Mauerring mit fünf oder sechs Türmen und dem Zeughaustor an der Südseite entstand zusammen mit dem Alten Zeughaus und dem Vorgängerbau des heutigen Kommandantenbaus unter Fürstbischof Philipp von Henneberg (1475-1487).

Nach den Erfahrungen des Markgrafenkrieges 1553 ließ Fürstbischof Veit II von Würzburg (1561-1577) durch seinen Baumeister Daniel Engelhardt die Kernburg zu einer vierflügeligen Anlage ergänzen, der sich bald darauf im Westen die Erweiterungs- und Neubauten von Altem und Neuem Zeughaus als Vorburg anschlossen.

Ihre schwerste Zeit durchlebten Stadt und Festung im Dreißigjährigen Krieg, als in den Jahren 1632 bis 1634 die Schweden mehrfach versuchten, Kronach einzunehmen. Dank der Standhaftigkeit der Kronacher und der Verteidigungsbereitschaft der Festung, deren äußerer Bering noch weitgehend aus Erd- und Holzbastionen bestand, gelang dieses Vorhaben nicht. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erfolgte die Verstärkung der Festung durch den Ausbau der mächtigen, steinernen Bastionen in ihrer jetzigen Form.

Baumeister Johann Christein schloß 1699 unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn (1693-1729) die Anlage zum idealen, fünfeckigen Befestigungsbering. Die zur flachen, nördlichen Feindseite hin gelegenen Vorwerke und Erdwälle ließ Friedrich Karl von Schönborn um die Mitte des 18. Jahrhunderts anlegen. An den Bauten dieser Zeit waren die berühmten fränkischen Baumeister Maximilian von Welsch, Balthasar Neumann und Johann Michael Küchel als fürstbischöfliche Festungsbauingenieure beratend und planend an den Arbeiten beteiligt.

1802 kamen Kronach und seine Festung Rosenberg an das Königreich Bayern, wodurch 1806 der französische Kaiser Napoleon Bonaparte als Koalitionspartner Bayerns gegen Preußen dort Quartier aufschlagen konnte. Im Jahre 1867 verlor Rosenberg die Funktion als Festung.

Die Stadt Kronach kaufte im Jahre 1888 die Bauten und das ganze Areal. Sie sind noch heute in ihrem Besitz. Mit der Fränkischen Galerie, dem Frankenwaldmuseum und anderen Einrichtungen hat sich die Festung Rosenberg inzwischen zu einem kulturellen Zentrum für die ganze Region entwickelt

Quelle: www.festung-kronach.de

Die Festung Rosenberg beherbergt zur Zeit 3 Museen:
Die Fränkische Galerie, ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums, das Dokumentationszentrum zur Festungsgeschichte und in Vorbereitung das Sandsteinmuseum

Im Fürstenbau befindet sich eine Jugendherberge (Tel.: 09261/94412), und standesamtlich heiraten kann man auf der Festung auch (Tel.: 09261/970). Ein Restaurant und ein Cafe runden das Angebot ab.

Die FAUST-FESTSPIELE KRONACH finden ebenfalls jeden Sommer auf der Festung statt.

Öffnungszeiten
April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 09:30 bis 17:30 Uhr Führungen: 11:00 Uhr, 12:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 November bis März: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr Die Außenanlagen sind jederzeit zugänglich Führungen: 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und nach Vereinbarung

Anfahrt
Von der A70, über die B173 oder die B85 nach Norden Richtung Kronach. Die Festung liegt weithin sichtbar über der Stadt.

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