Schlösserverwaltung eröffnet „Die verlorenen Räume“ im Kaiserappartement der Neuen Residenz Bamberg

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Die Neue Residenz Bamberg liegt gegenüber dem Bamberger Dom und anderen bedeutenden baulichen Zeugnissen aus einem Jahrtausend Bamberger Geschichte.

Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Altstadt Bamberg“.

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Die ehemalige fürstbischöfliche Residenz der Spätrenaissance vereint unter ihrem Dach heute ein bedeutendes Museum der Bayerischen Schlösserverwaltung, eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatsbibliothek Bamberg.

Im Jahr 2009 wurde die Restaurierung des Kaiserappartements in der Residenz beendet und zeigt sich nun mit der Einrichtung um 1900 unter dem Erbprinzenpaar Rupprecht und Marie Gabriele.

Neuer Museumsraum „Die verlorenen Räume“ im Kaiserappartement der Neuen Residenz Bamberg © Christian Bauer /  Bayerische Schlösserverwaltung
Neuer Museumsraum „Die verlorenen Räume“ im Kaiserappartement der Neuen Residenz Bamberg © Christian Bauer / Bayerische Schlösserverwaltung

Die Bayerische Schlösserverwaltung präsentiert nun einen neu eingerichteten Museumsraum. Dieser zeugt von jenen Wohnräumen des Erbprinzenpaares, die durch den Einzug der Staatsbibliothek 1962 vom Kaiserappartement abgetrennt wurden.

Der Raum ist – wie auch das gesamte Kaiserappartement – ab Donnerstag, 7. April 2022, zu den regulären Öffnungszeiten (täglich von 9:00h bis 18:00h) zu besichtigen. Am Internationalen Museumstag – Sonntag, den 15. Mai 2022 – ist der Eintritt sogar frei.

Mit dem Themenraum „Die verlorenen Räume“ erhält die Raumflucht des Kaiserappartements einen zeitgenössischen musealen Abschluss, der über die Baugeschichte der Residenz nach den letzten fürstlichen Bewohnern informiert.

Hierzu werden einige Exponate aus der einstigen Originaleinrichtung der Raumflucht als „Zitate“ präsentiert, die jeweils auf einen „verlorenen Raum“ hinweisen. Wo stand die Wiege des designierten Thronfolgers Luitpold ursprünglich? Welchen Raum schmückte die bemerkenswerte Büste seines gleichnamigen Großvaters, des Prinzregenten Luitpold? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Ausstellung nach.

Im Ausstellungsraum selbst, dem ehemaligen Toilettezimmer der Prinzessin, das später als Hausmeisterwohnung der Staatsbibliothek diente, wurden Teile des Bodens und der Decke wie bei einer archäologischen Ausgrabungsstelle geöffnet.

Von der ursprünglichen Bausubstanz können so barocke Parketttafeln, die beim Umbau ausgebaut worden waren, sowie eine von einer abgehängten Decke verborgene, ebenfalls barocke Stuckdecke neu entdeckt werden.

Mehr Infos finden Sie hier.

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