Wenn Bäume brechen: Klimawandel gefährdet historische Schlossgärten

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Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg warnen aktuell vor Astbruchgefahr in ihren Parks. Anhaltende Hitze und Trockenheit haben die alten Baumbestände so geschwächt, dass auch scheinbar gesunde Äste unvermittelt abbrechen können. Besonders betroffen ist der Schwetzinger Schlossgarten.

Die Rekordhitze des Sommers 2026 trifft historische Parkanlagen an einer empfindlichen Stelle: ihre alten Bäume. Baumbestände, die über Jahrhunderte gewachsen sind, verkraften anhaltende Trockenheit schlechter als junge Gehölze. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko sogenannter Sommerbrüche – Äste und ganze Kronenteile können ohne äußere Einwirkung brechen. Die Staatlichen Schlösser und Gärten BW reagieren mit einer klaren Bitte an ihre Gäste: Wege nicht verlassen, unter großen Altbäumen nicht verweilen. Neupflanzungen laufen bereits, um langfristig klimaresistentere Bestände aufzubauen.

Das Phänomen ist kein Einzelfall. Historische Schlossgärten in ganz Deutschland kämpfen mit den Folgen zunehmender Hitzeperioden. Für Besucher gilt daher: Schlossgärten genießen – aber mit Blick nach oben.

Mehr Infos: Schlösser in Baden-Württemberg auf burgen.de · schloesser-und-gaerten.de

FAQ

Sind die Schlossgärten trotzdem geöffnet?
Ja – Besucher bleiben auf den Wegen und meiden Aufenthalte direkt unter Altbäumen. Aktuelle Hinweise gibt es auf der Website der Staatlichen Schlösser und Gärten BW.

Warum brechen Bäume im Sommer?
Anhaltende Hitze und Trockenheit schwächen das innere Gewebe von Altbäumen. Sommerbrüche entstehen, wenn die Wasserversorgung abbricht und Äste unter ihrem eigenen Gewicht nachgeben – oft ohne Vorwarnung, auch bei scheinbar gesunden Bäumen.

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