Auf Burg Wäscherschloss im schwäbischen Wäschenbeuren kannst Du künftig wieder standesamtlich heiraten. Am 17. Juli 2027 öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das Kulturdenkmal exklusiv für Brautpaare — nach längerer Pause zum ersten Mal wieder.

Der Termin ist bewusst ein einzelner Tag. Die Burg steht an diesem Samstag allein den Hochzeitsgesellschaften zur Verfügung, ohne regulären Museumsbetrieb. Getraut wird im großen Saal im Obergeschoss, der bis zu 55 Gäste fasst und den Blick über das Stauferland bis zum Hohenstaufen freigibt. Die Terminvergabe läuft ausschließlich über das Standesamt der Gemeinde Wäschenbeuren.
Die Kulisse hat Gewicht: Das Wäscherschloss gilt als eine der besterhaltenen staufischen Kleinburgen Deutschlands. Sie entstand im 11. und 12. Jahrhundert als Sitz der Herren von Büren und diente später als staufische Dienstmannenburg. 1271 wird Ritter Konrad von Staufen, genannt Wascher, als Besitzer urkundlich fassbar — ihm verdankt die Burg ihren Namen. Heute gehört sie dem Land Baden-Württemberg und beherbergt eine Staufergedächtnisstätte.
Wer sich die Burg vorher ansehen will, hat dafür die Sommersaison. Geöffnet ist von Mai bis Oktober, donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt liegt bei drei Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Brautpaare mit konkreten Terminwünschen wenden sich am besten direkt ans Standesamt Wäschenbeuren.
Mehr Infos: Burg Wäscherschloss auf burgen.de · Standesamt Gemeinde Wäschenbeuren
Autor: burgen.de Redaktion


