Museumsdorf Cloppenburg

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Bummeln Sie zwischen repräsentativen Bauernhäusern und bescheidenen Landarbeiterhäusern, zwischen Mühlen und kleinräumigen Werkstätten des Landhandwerks über Dorfkirche und Bauerschaftsschule bis zum Landadelssitz und der Gutsscheune.

2022 feierte das Museumsdorf Cloppenburg immerhin sein 100-jähriges Gründungsjubiläum.

Museumsdorf Cloppenburg Teich mit Dorfkrug und Speicher © Eckhard Albrecht
Museumsdorf Cloppenburg Teich mit Dorfkrug und Speicher © Eckhard Albrecht

Gehen Sie auf Spurensuche … erleben Sie Geschichte!

Etwa 60 Gebäude aus den letzten fünf Jahrhunderten locken etwa 270 000 bis 280 000 Besucher alljährlich in die Alltagswelt vergangener Jahrhunderte ein – damit gehört es zu den meistbesuchten Museen in Niedersachsen.

Die Gebäude vom 16. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts befinden sich auf dem 15 Hektar großen Gelände des Museumsdorfes und wurden an ihren Entstehungsorten abgebaut und ins Museumsdorf umgesetzt.

Im ältesten Teil des Museumsgeländes stammen viele Gebäude aus dem Oldenburger Münsterland und dem Osnabrücker Artland.

Einige Gebäude haben aber auch einen längeren Anreiseweg gehabt: Die Fachwerkkirche stammt aus dem Raum Hildesheim, die Flügel der Bockwindmühle drehten sich ursprünglich im Kreis Nienburg.

Ein Schwerpunkt in ostfriesischer Bau- und Landwirtschaftsgeschichte

Das Museumsdorf präsentiert mit dem Gulfhaus Awick und der Hofanlage Meyer aus Firrel aber auch einen Schwerpunkt in ostfriesischer Bau- und Landwirtschaftsgeschichte.

Die Stellmacherei und das zum Ensemble gehörende Wohnhaus des Stellmachers stammen aus dem Oldenburger Ammerland. Eine Viehwaage aus dem emsländischen Ahmsen, mit deren Hilfe man im letzten Jahrhundert Gewicht und Preis des Viehs für den Verkauf ermittelte, ist vor einigen Jahren ins Museumsdorf umgezogen.

Die Erforschung und Präsentation regionaler Kulturgeschichte der 1950er bis 1980er Jahre bildet einen neuen Schwerpunkt. Der neue Bereich soll Gebäude, Freizeitverhalten und Mobilität nach dem 2. Weltkrieg dokumentieren. Der erste Neuzugang war die Landdiskothek „Zum Sonnenstein“ aus Harpstedt im Landkreis Oldenburg sein.

Alte Rassen und Werkstätten

In Ställen und auf Weiden des Museumsdorfs auch Haustiere alter Rassen zuhause. Schweine, Pferde und Schafe sowie verschiedenes Federvieh sind zu sehen.

In den Werkstätten zeigen Handwerker alte Fertigkeiten. Der Töpferin können die Besucher bei der Arbeit an der Töpferscheibe zuschauen, in der Schmiede können Interessierte an den Wochenenden auch selbst Handgriffe ausprobieren.

Besonders für Kinder ist es spannend die historischen Arbeitstechniken und Alltagsverrichtungen kennenzulernen.

Erlebnistage für alle

Im Sommer ist der Windmüller in den Mühlen des Museumsdorfs vor Ort, mahlt Korn und gibt Auskunft zur Mühlentechnik.

Mehrmals im Jahr gibt es Sonderveranstaltungen und Erlebnistage, an denen alte Arbeitstechniken demonstriert und historisches Erntegerät vorgeführt wird.

Besonders etabliert haben sich hier die Gartenpartie im Museumsdorf, die jedes Jahr unter einem anderen Motto steht, die historische Dorfkirmes, der Tag des Ostfriesischen und Alt-Oldenburger Pferdes, die Töpfer- und Handwerkertage, der Erntedanktag Mahlzeit und der Nikolausmarkt.

Für Gruppen steht eine breite Palette von Vermittlungsangeboten zur Auswahl – und das nicht nur auf hochdeutsch- sondern auch auf plattdeutsch oder fremdsprachig.

Buchcover Glücksorte in Oldenburg © Droste Verlag

Glücksorte in Oldenburg von Sabine Kerstin Elisabeth Müller

Moin und herzlich willkommen in der „Kohltourhauptstadt“ Oldenburg.

In der Stadt an der Hunte kann man geschichtsträchtige Herzstücke aus den Zeiten als Residenzstadt entdecken, durch Deutschlands älteste Fußgängerzone bummeln, einen Kurzurlaub auf Saltkrokan bei meisterhaftem Gebäck verbringen oder sich ganz traditionell bei einer Kohlfahrt vergnügen.

In diesem bunten Mix aus Urbanität und Beschaulichkeit findet sich garantiert ein Glücksort für jeden Geschmack!

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Spass und Wissen

Für den gelungenen Besuch von Schulklassen gibt es pädagogische Angebote die Spass machen und Wissen vermitteln: Man kann backen, blaufärben, die Dorfschulreife ablegen, alte Schreibtechniken erlernen und Gänsekiele anfertigen.

Kochen und essen Sie wie früher an der offenen Feuerstelle, sehen Sie dem „Pottbäcker“ an der Töpferscheibe zu. Gießen Sie doch einmal einen Zinnlöffel oder versuchen Sie sich im Butterstampfen.

Das ganze Jahr über bietet das Museumsdorf verschiedene Veranstaltungen zu wechselnden Themen und Mitmachangebote für Kinder an, wie zum Beispiel Brotbacken und Kochen am offenen Herdfeuer, die großen und kleinen Besuchern offenstehen.

Die Geschichte des Handwerks und der Landwirtschaft

Die interaktive Umweltroute, die sich mit der „Landschaft und Lebenswelt“ des Nordwestens beschäftigt, lädt besonders junge Besucher ein, den Spuren der Umweltgeschichte zu folgen.

Neben all diesen Möglichkeiten einen erlebnisreichen Tag zu verbringen, sollte man eine Rast im Freigelände nicht versäumen.

Hier kann man picknicken oder in historischem Ambiente des Dorfkrugs die regionale Küche genießen. Der Museumsbäcker backt verschiedene Brotsorten, die die Museumsbesucher frisch aus dem historischen Backofen probieren können.

Wir danken dem Museumsdorf Cloppenburg für Infos und Photos. Die Bildrechte liegen dort.

Eintrittspreis

Erwachsene: 9,50 €
Kinder und Jugendliche (6-18 Jahre): 3,50 €

Familien-Tageskarte: 20,00 €
Kleine Familien-Tageskarte (1 Erwachsener und Kinder): 11,00 €

Jahreskarten (gültig 12 Monate ab Ausstellungsdatum)
Einzel-Jahreskarte: 30,00 €
Familien-Jahreskarte: 60,00 €

(Stand 2023)

Öffnungszeiten

März bis Oktober:
10:00h bis 18:00h

November bis Februar:
10:00h bis 16:30h

Je nach Witterungslage und Arbeiten in den Häusern und im Gelände können einzelne Gebäude geschlossen sein.

Das Museumsdorf isr geschlossen am 24.12. und am 31.12.

(Stand 2023)

Alle Angaben ohne Gewähr. Öffnungszeiten können sich ändern. Bitte überprüfen Sie diese kurzfristig auf der Website.

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