Im Neuen Corps de Logis des Residenzschlosses Ludwigsburg laufen umfangreiche Arbeiten an den königlichen Appartements. Bei einer Begehung am 30. Juli zeigten die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, wie weit die Konservierung inzwischen gediehen ist.

Im Fokus stehen das Schlafzimmer und das Vorzimmer des Königs. Restauratorinnen und Restauratoren arbeiten dort an Textilien, Mobiliar und der Raumschale — vom Stuhlensemble bis zum Deckengemälde von Carlo Carlone. Jedes Stück wird einzeln untersucht, bevor entschieden wird, wie es behandelt werden kann.
Getragen wird das Vorhaben gemeinsam von den Staatlichen Schlössern und Gärten und von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ludwigsburg. Bemerkenswert ist der Zuschnitt: Kunsthistorische Forschung, Restaurierung und laufender Bauunterhalt greifen hier ineinander statt nacheinander zu arbeiten. Was die Bauforschung herausfindet, fließt direkt in die Entscheidungen am Objekt ein.
Für Besucherinnen und Besucher heißt das: Was heute in den Königsappartements zu sehen ist, wird gerade für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die Konservierung ist als langfristiges Projekt angelegt und in dieser Saison nicht abgeschlossen. Das Residenzschloss selbst bleibt währenddessen geöffnet.
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Autor: burgen.de Redaktion


