Nordrhein-Westfalen bekommt eine neue touristische Route für Geschichtsinteressierte: Land und EU finanzieren gemeinsam ein Projekt, das die römisch-germanischen Erbestätten des Landes erstmals miteinander verbindet. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat den Förderbescheid bereits übergeben.
Was bisher fehlte, kommt jetzt: Mit EU-Mitteln und Landesförderung entsteht in Nordrhein-Westfalen eine touristische Initiative, die Fundorte und Erlebnisstätten zur römisch-germanischen Geschichte miteinander verknüpft. Das Ziel ist ein Erzählstrang, der zeigt, wie Römer und Germanen das heutige NRW prägten – und wie diese Geschichte noch heute spürbar ist.
Ankerpunkte des Projekts sind bereits gut besuchte Highlights: das Hermannsdenkmal in Detmold, das an den Sieg der Germanen im Teutoburger Wald im Jahr 9 n. Chr. erinnert, und der LVR-Archäologische Park Xanten, der auf den Ruinen der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana steht. Was bislang fehlt, ist eine übergreifende Erzählung, die Besuchern zeigt, wie diese Orte zusammenhängen und was sie über unsere Gegenwart verraten.
Wann genau die neue Route vollständig erlebbar sein wird, ist noch offen. Für Burgen- und Geschichtsinteressierte lohnt sich ein Besuch in Xanten und Detmold schon heute.
Mehr Infos: nrw-tourismus.de
Autor: burgen.de Redaktion


