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    1. Neue Öffnungszeiten:
      Dienstag bis Sonntag (auch an Feiertagen) 11:00 bis 17:00 Uhr
      2011 hat in der Burg ein Cafe eröffnet mit Terrasse im Innenhof und leckeren Torten : )
      Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag (auch an Feiertagen) 13:30 bis 17:00 Uhr
      Die Burg ist auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar:
      Zum Bahnhof sind es knapp 10 Minuten Fußweg ( Fahrzeiten Hannover 45 Min, Hildesheim 32 Min und Hameln 10 Min. (Stundentakt) Bushaltestelle direkt an der Burg, vor der Schule.

    2. Die Burg(ruine) Scharzfels gehört zum Ortsteil Barbis der Stadt Bad Lauterberg, PLZ 37431.
      Niemals aber zu Herzberg bzw. dem zu Herzberg gehörigen Dorfe Scharzfeld.
      Telefon: Burggaststätte 05524-997099.

      Wir bitten, den Eintrag oben entsprechend zu korrigieren.

    3. Die Burg über meiner alten Heimatstadt Waldkirch. War letztens mal wieder dort: die Burg ist komplett saniert und vom überwuchernden Grün befreit. Sie thront jetzt so richtig über der Stadt. Leider ist der Turm nicht mehr offen zugänglich, früher konnte man über eine luftige Treppe ganz nach oben und hatte einen klasse Blick übers ganze Elztal.

      Grüße, Thomas

    4. Zu den Burgen und Schlösser gehören mit Sicherheit auch die Burgen im Hegau, allen voran der Hohentwiel, eine der größten Festungsruinen. Eine Burg, die nie vom Feind erobert wurde und nur zerstört wurde weil die Franzosen sich nicht an eine Vereinbarung gehalten haben. Von der Festung aus hat man einen wunderbaren Blick über den Hegau und auf den Bodensee, an klaren Tagen sogar bis zur Insel Reichenau.

    5. Von den vielen Burgen, die ich gesehen habe, hat mich wohl keine dermaßen enttäuscht wie die Wartburg. Lediglich Torhaus und einige kleinere Teile der Vorburg sind interessant, weil echt. Der ganze Rest ist im 19. Jahrhundert „restauriert“ worden – ein Audruck, der hier in Anführungszeichen stehen muss, weil echte Restauration eine authentische Wiederherstellung meint, während hier einfach irgend etwas gebaut wurde, was dem Zeitgeist gefiel. Wie die historische Wartburg wirklich aussah, weiß kein Mensch mehr.
      Während dieses „Schicksal“ viele Burgen teilen, die in wilhelminischer Zeit wieder aufgebaut wurden, habe ich noch nie erlebt, dass diese Tatsache so dreist verschwiegen wird wie im Fall der Wartburg – man will wohl die Touristenströme auf keinen Fall dämmen.
      Die „Luther-Stube“ ist pure Fiktion – kein Mensch weiß, wo auf der Burg der Reformator wirklich gelebt und gearbeitet hat, von Möblierung mal ganz zu schweigen.
      Der „Bergfried“ kann nicht bestiegen werden, weil er ein Wasserturm ist – Kommentar überflüssig.
      Die Wartburg ist durchaus eine sehenswerte Anlage und ein schönes Ausflugsziel, man möge mich nicht falsch verstehen – aber historisch leider fast völlig bedeutungslos. Um hier den „Puls der Geschichte auf sich einwirken zu lassen“, wie es im Beschreibungstext formuliert ist, bedarf es einer ausgeprägten Befähigung zur Selbsttäuschung.

      • Servus Ansgar, danke für Deinen Kommentar.

        Schade daß Du von der Burg so wenig begeistert warst. Viele Burgen in der „Erhaltungsstufe“ sind mehr oder minder aufgehübscht, Authentizität findet man in der Tat eher in Ruinen. Allerdings: Teile der Burg aus dem 11. Jhdt. stehen heute noch, und der zwischen 1155 und 1180 erbaute Palas gehört mit zu den besterhaltenen Profanbauten der Spätromanik, die ich bisher gesehen habe.

        Ich habe da durchaus den „Puls der Geschichte“ gespürt – trotz Aktualisierungen im Gemäuer und Touri-Trubel =)

    6. Zu den unterirdischen Gängen kann ich erwähnen, das einer dieser Gänge bis zum Haus meiner Vorfahren ( steht oberhalb des Rathauses am Marktplatz, der Name Albin Panhans [ mein Urgroßvater ] steht an der Fassade ) geführt haben soll. Meine Tante ( sie ist wie mein Onkel und mein Vater in dem Haus aufgewachsen ) berichtete, das der Eingang zu diesem unterirdischen Gang in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts auf Anweisung von Albin zugeschüttet worden sein soll. Lt. den Aufzeichnungen über die Vorbesitzer soll dieses Anwesen sehr alt sein und u.a. dem letzten Abt des Klosters Grünhain gehört haben, was zu den Grüchten über einen unterirdischen Gang passen könnte. Das Anwesen gehört wohl jetzt der Fam. Köhler [ Albins Tochter Trudel / Gertrud u. Schwester meines Großvaters Kurt Panhans habe ich selber noch gekannt ], nachdem es mein Vater in den 70er oder 80er Jahren verkauft hatte.

    7. Will kommenden Sommer bis zum Loiredelta reisen. Habe schon vor ein paar Jahren etliche Schlösser/Burgen besichtigt, und bin total begeistert. Bin auf ihre Fortsetzung sehr gespannt.
      MfGMelitta Tattersall

      • Der nächste Teil kommt diese Woche – sorry für die lange Wartezeit. Wir haben die Zeitreise sehr genossen. Eleonore von Aquitanien, Richard Löwenherz, der 100-jährige Krieg und rund 400 Burgen & Schlösser im Bereich der Loire: Es gibt hier wirklich unheimlich viel zu sehen & zu lernen =)

    8. Die Künßbergs waren die Ministerialen (Amtleute) der Andechs-Meranier und hatten von diesem Herrschergeschlecht die Burg Wernstein als Lehen bekommen. Die Andechs-Meranier starben aus, es folgten die Herren von Orlamünde und erst viel später die Hohenzollern als Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth. Da waren die Künßbergs aber keine Ministerialen mehr sondern Reichsunmittelbare Mitglieder der Fränkischen Reichsritterschaft, die nur dem Kaiser in Wien verantwortlich waren. Daher die ständigen Konflikte mit den Markgrafen von Kulmbach und mit den Langheimern um ihre Hoheitsrechte.
      Mfg Anita Eichholz

    9. Hallo,
      auf der Burg Hohenaschau gibt es auch eine Falkernei, die die alte Kunst der Jagd mit Falken und anderen Raubvögeln pflegt. Im Sommer gibt es fast täglich Flugvorführungen und man kann Falknerkurse besuchen.

      Viele Grüße,
      Thomas

    10. Hallo Herr Panhans,
      zufällig bin ich auf Ihre Beschreibung zu Schlettau geraten. Sind Sie der Sohn von Klaus oder von Gunt(h)er? Richten Sie bitte an Klaus, ob Vater oder Onkel, einen Gruß von mir aus. Ich hab mal in Schlettau (in der Binz) gewohnt und war eine Zeit lang parallel mit Klaus in Leipzig. – Die Sache mit dem unterirdischen ist sehr interessant.
      MfG:
      M. Richter

    11. Sehr geehrte Damen und Herren,
      mir ist aufgefallen, dass die Veste Coburg, die fränkische Krone fehlt. Gibt es hierfür einen Grund?

      Mit freundlichen Grüßen
      Carsten Schaller

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    1. Schlössersammeln im Tal der Loire | Bruder auf Achse

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