Burg Posterstein widmet sich dem Minister Hans Wilhelm von Thümmel (1744-1824).

Burg Posterstein im Frühling
Burg Posterstein im Frühling

Ab dem 4. März gibt es für die Besucher der Burg ein neues Highlight: Das Museum bekommt eine neue Dauerausstellung unter dem Titel  “Der Minister unter der 1000-jährigen Eiche”  der europäischen Salongeschichte.

Neue Exponate und Texte beschäftigen sich mit dem Leben und Werk des Sachsen-Gotha-Altenburgischen Minister Hans Wilhelm von Thümmel (1744-1824).

Von Thümmel hatte eine bemerkenswerte Karriere und avancierte am Hof der Gothaer Herzöge vom Pagen zum Minister. Vertrat als Gesandter das Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg in Paris während der Regentschaft Napoleons und war gern gesehener Gast im Löbichauer Salon der Herzogin von Kurland.

Er erreichte in seiner Amtszeit nicht nur den Bau besserer Straßen sondern sorgte auch für die Errichtung eines hochmodernen Krankenhauses. Als Gartenliebhaber kümmerte er sich auch um die Neugestaltung des Altenburger Schlossparks und war selbst Eigentümer eines Parks nach Vorbild der englischen Landschaftsgärten, der noch schöner war, als der herzogliche Park.

Seine letzte Ruhe fand der Politiker in den Wurzeln einer 1000-jährigen Eiche in Nöbdenitz, die er erworben hatte.

Einmaliges Porträt von Thümmels

In der Ausstellung wird die Kopie einer Büste des Gothaer Herzogs Ernst II. zu sehen sein, mit der von Thümmel eng verbunden war. Das Highlight wird ein einmaliges dreidimensionales Portrait Hans Wilhelm von Thümmels sein, das die Künstlerin Susanne Jacob-Lehmann aus Meißen gestaltet hat und zeigt, wie der Politiker ausgehen haben könnte.