Ein Monument für eine starke Frau – zum Todestag von Königin Katharina von Württemberg

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Am 9. Januar jährt sich der Todestag von Königin Katharina von Württemberg zum 203. Mal. Als die Tochter des Zaren mit nur 30 Jahren viel zu jung verstarb, trauerte ganz Württemberg mit ihrem Ehemann. König Wilhelm I. ließ die Grabkapelle auf dem Württemberg als Mausoleum errichten.

Bis heute gilt das Monument, das die Staatlichen Schlösser und Gärten BadenWürttemberg verwalten, als gebautes Zeugnis seiner Liebe.

Das „Monument ewiger Liebe“ ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel in den Stuttgarter Weinbergen; es gilt als der „romantischste Ort“ der Schwabenmetropole.

Grabkapelle auf dem Württemberg aus der Luft © Achim Mende SSG
Grabkapelle auf dem Württemberg aus der Luft © Achim Mende SSG
Die Liebe höret nimmer auf

Mit dem klassizistischen Kuppelbau hoch über dem Neckar verlieh König Wilhelm I. der Liebe zu seiner Ehefrau einen nachhaltig sichtbaren Ausdruck. Am 5. Juni 1824 – über fünf Jahre nach ihrem Tod – wurde die Zarentochter in einer festlichen Zeremonie an ihre letzte Ruhestätte überführt und in der Gruft in einen Sarkophag aus Carrara-Marmor gebettet. „Die Liebe höret nimmer auf“ ist über dem Eingangsportal zu lesen. Die Inschrift stammt aus dem ersten Korintherbrief und war ein Zitat aus der Predigt, die für Katharina gehalten wurde.

Heute ruhen König Wilhelm I. und Königin Katharina in einem Doppelsarkophag im östlichen Kreuzarm der Gruft. Der Monarch wollte neben seiner großen Liebe begraben sein. In den drei Jahren ihrer Ehe und gemeinsamen Herrschaft prägte das Königspaar das Land Württemberg nachhaltig. Kurz nach ihrer Hochzeit in St. Petersburg bestiegen sie den württembergischen Thron inmitten einer Krise: 1816 war das „Jahr ohne Sommer“. Kälte und Regen führten zu Missernten. Hunger breitete sich aus. Das Elend berührte das Königspaar, das zusammen gegen die Not kämpfte.

Vorschau auf das Themenjahr 2022

2022 ist die Grabkapelle auf dem Württemberg als „Monument der ewigen Liebe“ eines von 15 Highlight-Monumenten des Themenjahres der Staatlichen Schlösser und Gärten: Unter dem Motto „Liebe, Lust, Leidenschaft. Leben in Schlösser und Klöster“ erkunden Besucherinnen und Besucher die Liebe und ihre Facetten im Wandel der
Zeit ‒ von der Liebe jenseits der Ehe über tiefe Religiosität und leidenschaftliche Gottesliebe bis zur Sammelleidenschaft, die sich in Wunderkammern, Naturalienkabinetten und Gärten mit exotischen Pflanzen widerspiegelt. Mehrere Sonderführungen beleuchten das Leben und Wirken von Königin Katharina und ihre Liebe zu König Wihelm I. Alle Inhalte des Themenjahres und Veranstaltungstermine werden ab Januar 2022 auf dem Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg unter www.schloesser-und-gaerten.de vorgestellt.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist in den Wintermonaten geschlossen. Das Außengelände ist tagsüber zugänglich. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygienevorschriften der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Buchcover Die Zuckerbäckerin von Petra Durst-Benning  © Verlag Ullstein TB
Buchcover Die Zuckerbäckerin von Petra Durst-Benning © Verlag Ullstein TB
Die Zuckerbäckerin von Petra Durst-Benning

Wer sich dem Leben der Königin Katharina von Württemberg in Romanform nähern möchte, dem sei „Die Zuckerbäckerin“ der Autorin Petra Durst-Benning im Ullstein Verlag empfohlen.

Der exklusive Rezeptteil verführt mit vielen köstlichen Ideen zum Nachmachen. Entdecken Sie eine historische Saga, die alle Sinne berührt und mit großen Gefühlen fesselt.

Petra Durst-Bennings feiert in ihren drei Bestsellern „Die Zuckerbäckerin“, „Die Zarentochter“ und „Die russische Herzogin“ ungewöhnliche Frauen, die aus Liebe oder aus Pflichtgefühl den Zarenhof in Petersburg verließen und in Württemberg eine neue Heimat fanden.

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