Veynau


53881 Wißkirchen/Euskirchen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Burg Veynau im Internet


Über Burg Veynau

Die Burg Veynau (erbaut um 1340) liegt mitten im Veybachtal, um den Burgenring um Euskirchen zu schließen (Jülicher Burgengürtel). Sie besteht seit 1340 und wurde als Sperrriegel zur stärksten Burganlage der Euskirchener Niederung ausgebaut.

Von dieser Anlage sind noch die äußere Vorburg – heute als Wohnungen für Erntehelfer ausgebaut und daher nicht begehbar -, die innere Vorburg und die Hochburg erhalten. Von der inneren Vorburg sind noch gut erhaltene Reste der Bastionen und Mauern erhalten.

Die Hochburg wurde vor kurzem renoviert und macht einen guten Eindruck. Leider ist die gesamte Anlage nur von außen zu besichtigen. Der Besuch lohnt trotzdem, denn für viele geht es ja von hier aus zum eigentlichen Ziel – Burg Satzvey.

Die sehr weitläufige Burgenanlage besteht aus der Hauptburg (mit Palas und zwei Ecktürmen), einer innen gelegenen Vorburg (zwei runde Schalentürmen) und einer großen äußeren Vorburg besteht.

Der Truchseß Dietrich Schinnenmann von Aldenhoven erhielt im Jahre 1340 vom Markgrafen von Jülich die Burg als Lehen und baute sie zur stärksten Festung der Region aus.

Trotz kriegerischer Vergangenheit wurde die Burg höchsten in Teilen beschädigt und danach immer wieder repariert und ausgebaut.

1340 wurde die Burg gebaut, um den Verteidigungsring um Euskirchen zu schließen und gleichzeitig Kontrolle über die alte Handelsstrasse zu bekommen.

1355 wurde die Burg in einer Fehde mit fremden Rittern stark beschädigt und danach neu aufgebaut.

1381 geht die Burg als Lehen an Balduin von Monyardin.

1542-43 Während des geldrischen Krieges (Jülicher Fehde) wurde die Burg erfolgreich gegen die kaiserlichen Truppen verteidigt, 1618-48 dann im 30-jährigen beschädigt.

1708 wurde die Burg von französischen Truppen niedergebrannt, über die Jahrhunderte jedoch wieder hergestellt und als Wohnsitz ausgebaut.

Heute ist die Hauptburg im Besitz von Prof. Dr. Harald Freiherr von Elmendorff. Er restaurierte die Burg mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Fazit
Die Burg wird heute privat genutzt, ist daher lediglich von außen zu betrachten. Trotzdem ist sie für jeden Burgenfan ein Abstecher wert. Sehr schön ist der Kontrast aus verfallenen und bewohnten Elementen. Schön, dass Herr von Elmendorff dem Bauwerk ein Stück seines alten Glanzes wiedergegeben hat =)

Öffnungszeiten
Die Burg befindet sich im Privatbesitz. Eine Besichtigung ist nicht möglich.

Anfahrt
Über die Autobahn A1 von Köln kommend Richtung Süden sollte jeder Burgenfreund unbedingt Ausfahrt Wisskirchen abfahren.



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