Honberg

honberg_kv-972Geschichte der Burg Honberg

Erbaut wurde Burg Honberg um 1470 von Graf Eberhard im Bart. Sie gilt als erste moderne Festung auf württembergischem Territorium und einzige Neuanlage des 15. Jahrhunderts und diente als Sitz württembergischer Landvögte.

Einst beherbergten die Festungsmauern ein Schloss mit hohem Satteldach, Zinnengiebeln und Rundtürmen – die Residenz des Obervogts.

Ihre vorrangige Funktion war die Sicherung der südlichen Grenze Württembergs und des Donauübergangs – weswegen sie im Dreißigjährigen Krieg immer wieder die Kriegsparteien anlockte.

Der Kommandant der württembergischen Festung Hohentwiel, Konrad Widerhold, zerstörte die Festung schließlich im Jahre 1645.

Nach dem Friedensschluss 1648 wurde die zerstörte Festung nicht wieder aufgebaut. Der Sitz des württembergischen Obervogts wurde nach Balingen verlegt, und die Ruine wurde als Steinbruch genutzt. Steine der Burg wurden unter anderem für den Bau des Hüttenwerks Ludwigstal und für den Hausbau nach dem Stadtbrand von 1803 verwendet.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts war es der Verschönerungsverein Tuttlingen, ein Vorläufer des heutigen Heimat-Forums, der die Ruine wieder zugänglich machte und die zwei Turmreste als Zinnen- und Haubenturm wieder aufbaute.

Übrigens: Im Zinnenturm der Honburg geht – freilich nur der Sage nach – noch heute der Geist des „Kischtämännles” um.

Quelle: www.tuttlingen.de
Bilder mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Tuttlingen.

Burg Honberg
78532 Tuttlingen
Baden-Württemberg
Deutschland

Telefon: +49-(0)7461-99-340

Webseite zur Burgruine Honberg

Öffnungszeiten:
Die Burgruine ist frei zugänglich.

Anfahrt:
Tuttlingen liegt an der B14. Die Ruine liegt oberhalb des Ortes.

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