Mittelalterspektakel auf Burg Regenstein (Harz)

Am Pfingstwochenende (18.-20. Mai 2013) ist ein Jeder recht herzlich auf die Burg Regenstein eingeladen.
Erlebet ein Spektakel für´s Auge, Ohr und auch für den Magen.

Kurzweyl mit LaMarotte
Allerlei Marktvolk aus deutschen und angrenzenden Landen hat sich angekündigt, um stilecht Handel und Handwerk aus alter Zeit darzubieten. Bei der Arbeit beobachten kann man unter anderem die Filzerin, den Papierschöpfer und den Steinmetz, aber auch den Töpfer und den Lederer. Sie alle zeigen ihre Fähigkeiten und bieten ihre selbst gefertigten Waren zum Kauf an.

Der Marktvogt kontrolliert die Maße und Gewichte und lässt manch armen Sünder des Platzes verweisen. Wahrsager und Wunderheiler treiben ihr Unwesen und auch das Bettelvolk fehlt nicht.

Wie es Sitte und Brauch war im Mittelalter, fand sich auch allerley Künstlervolk auf dem Markt ein, um das Volk auf´s Trefflichste zu unterhalten.
So auch Narr „Hummlerus“, der das Volk durch die Darbietungen geleitet und für Kurzweyl sorgt.
Die Hexe „Chibraxa“ entführt die kleinen Ritter und Prinzessinnen mit ihren Geschichten in die Zeit des Mittelalters.

Scherbelhaufen auf dem Quedlinburger Kaiserfrühling
Im Zentrum dieses bunten Treibens aber stehen die Musikanten mit ihren alten Liedsätzen und mittelalterlicher Musik. Es erklingen historische Instrumente wie Sackpfeifen, Schalmeien, Flöten, Cister, Fiedel und Trommeln der Spieluden vom „Scherbelhaufen“.

Die „Panem Cotidianum“ beweisen beim Kampf mit Schwert und Schild Mut und Geschicklichkeit. Ritter und Knappen verteidigen ihre Auffassungen von Ruhm und Ehre, ebenso die ihnen Schutzbefohlenen gegen Überfälle, Diebe und allerlei Gesindel.

Auf dem Platze finden wird man auch das Badehaus, wo die Badefrauen recht freizügig dem Besucher in hölzernen Zubern den Staub aus dem Pelz waschen. Mit heißen Wassern, duftenden Ölen und Kräutern ist das Badehaus eine Sache zum Mitmachen, die auf keinem mittelalterlichen Feste fehlt. Jeder Besucher kann sich, wenn es ihm beliebt, einem Bade unterziehen.

Hat sich der Zeitreisende dann satt gesehen, kann er sich auch noch satt essen. Volle Becher kreisen herum und zwischen den dicht gedrängten Ständen steigen köstliche Düfte auf. Garküchen und Tavernen laden zum Verweilen und Schlemmen ein: bei Ritterbier und Met, Kuchen und Zuckerwerk, bei Braten und Fladen, Knoblauchbrot und andere Leckereien.

Ein solcher Markt wird richtig zum Erfolg, wenn sich viele beteiligen und sich fangen lassen von der Atmosphäre, welche die Handwerker, Gaukler, Bettler und Marktweiber verbreiten.

Beim Kauf eines Tickets wird Einlass auf dem Regenstein und für den Kaiserfrühling in Quedlinburg gewährt.

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