Licht aus im Heidelberger Schloss und Residenzschloss Ludwigsburg

Eine Stunde lang wird es am Abend des 28. März dunkel werden. Anlässlich der weltweiten „Earth Hour“ soll in zahlreichen Städten in Deutschland und auf dem ganzen Globus das Licht ausgeschaltet werden. Das Schloss Heidelberg beteiligt sich bereits seit Jahren an der Aktion für den Klimaschutz. Erstmals ist in diesem Jahr auch das Residenzschloss Ludwigsburg dabei. In Heidelberg wird zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr die Schlossfront zum Neckartal verdunkelt sein, in Ludwigsburg die berühmte Südfassade. 

Zeichen setzen für den Klimaschutz

Am Samstag, 28. März, steht wieder weltweit der Umwelt- und Klimaschutz im Fokus. Dann wird es in vielen Städten in und außerhalb Deutschlands für eine Stunde dunkel werden. Während der „Earth Hour“, zu deutsch „Stunde der Erde“, die bereits zum neunten Mal vom World Wide Fund for Nature (WWF) in Kooperation mit lokalen Partnern organisiert wird, schalten Millionen Menschen rund um die Welt das Licht aus, um damit ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Das Schloss Heidelberg beteiligt sich bereits seit 2010 an der Aktion. Hier wird sich die Front zum Neckartal am 28. März für eine Stunde verdunkeln. Das Residenzschloss Ludwigsburg ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei und schaltet von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr das Licht an der berühmten Südfassade aus. Damit wollen sich die beiden Schlösser mit den höchsten Besucherzahlen in Baden-Württemberg für mehr Umweltschutz einsetzen. Schloss Heidelberg hatte im letzten Jahr mehr als 1,1 Millionen Besucher, das Residenzschloss Ludwigsburg über 260.000.

Seit acht Jahren Tradition

Die „Earth Hour“ wurde 2007 vom WWF in Australien ins Leben gerufen und findet seither immer im März statt. Die erste Aktion sollte dazu dienen, die Emissionen der Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten zu reduzieren. Damals bildete die „Earth Hour“ den Beginn der Umweltschutzaktion. Am 31. März 2007 sollte durch das symbolische Ausschalten der Beleuchtung für eine Stunde auf die Energieverschwendung durch unnötigen Stromverbrauch und auf das Einsparpotenzial hingewiesen werden. Noch im selben Jahr wurde die Aktion in England, Amerika, Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgeahmt. So wurde hierzulande am 8. Dezember 2007 – zeitgleich zum Weltklimagipfel – für fünf Minuten erstmals das Licht ausgeschaltet.

Immer mehr Menschen machen mit

Schon ein Jahr nach Beginn der Aktion wurde die „Earth Hour“ zu einer globalen Bewegung. Im Jahr 2012 waren deutschlandweit mehr als 130 Städte beteiligt – etwa doppelt so viele wie im Jahr zuvor. 2014 fand die Aktion in Deutschland am 29. März statt. Sie erreichte eine Rekordbeteiligung von 163 Städten.

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