Internet-Zeitreise durch die Geschichte von Kloster Maulbronn

Das UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn gehört, zusammen mit den Schlössern von Ludwigsburg und Heidelberg, zu den ersten drei Monumenten, deren Schicksal von der Gründung bis in die Gegenwart auf einer „Zeitreise“ verfolgt werden kann.

„Auf Zeitreise gehen“: Maulbronn von der Gründung an

Im UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn beginnt die Zeitreise mit der Gründungslegende und dem Maultier im 12. Jahrhundert und geht dann in ca. 30 Etappen durch die Jahrhunderte. Dabei finden sich nicht nur direkte Maulbronn-Fakten, sondern auch Daten aus der allgemeinen Geschichte, etwa die Pestepidemie im 14. Jahrhunderts, der die Hälfte der Bevölkerung zum Opfer fiel. Für das Kloster wurden wichtige Ereignisse aus den Jahrhunderten seiner Geschichte ausgewählt, etwa die Schritte beim Bau von Kirche und Klausur, wichtige Menschen und Ereignisse, die auf das Zisterzienserkloster ihre Auswirkung hatten – und alle Momente sind in Bildern präsent. Den Schlusspunkt bilden Ereignisse vom Beginn des 21. Jahrhunderts: die Dreharbeiten für den „Hildegard von Bingen“-Film der Regisseurin Margarethe von Trotta und die Herausgabe der Zwei-Euro-Münze mit der Ansicht des UNESCO-Denkmals, die das Bild von Maulbronn in ganz Europa verbreitet – in einer Auflage von 30 Millionen Stück. Außer Maulbronn sind jetzt die „Zeitreisen“ für die Schlösser Ludwigsburg und Heidelberg online. Geplant ist, das Angebot insgesamt für die zehn Top-Monumente des Landes einzurichten.

Zu den Zeitreisen

 

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