FESTUNGSLEUCHTEN am Rhein

Lichtkunstfestival auf Festung Ehrenbreitstein Koblenz, auf Burg Rheinfels / St. Goar und in der Classic City in Rüdesheim | 12. April ‐ 21. April 2014 mit Einbruch der Dunkelheit bis 24.00 Uhr

Festungsleuchten 2013; (c) GDKE, U. Pfeuffer
Festungsleuchten 2013; (c) GDKE, U. Pfeuffer
Zum Saisonauftakt 2014 veranstaltet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland‐Pfalz zum zweiten Mal ein aufwendiges Lichtkunstfestival an zehn Abenden. In diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal findet das FestungsLeuchten im Rahmen des RheinLeuchtens statt.

„Über 20.000 Besucherinnen und Besucher waren 2013 vom ersten Lichtkunstfestival begeistert. Auch in diesem Jahr können sie wieder erleben, wie die Künstler mit Licht und Klang historische Mauern zum Leben erwecken, Geschichte vermitteln und eindrucksvolle Szenen auf Wahrzeichen und berühmten Bauwerken entstehen lassen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein fulminanter Saisonauftakt für das UNESCO‐Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal“, so der rheinland‐pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher.

Die Spielorte

Festung Ehrenbreitstein, Koblenz (Hauptspielort)
Die Festung als größter Spielort und eines der touristischen Highlights im Welterbe besticht durch den größten Parcours durch das gesamte Innere des imposanten Bauwerks. Insgesamt werden sieben kleine, mittlere und große Licht‐ und Klanginstallationen gezeigt.

Sie sehen die mächtigen Mauern in einem neuen Licht, sie scheinen zu wackeln, Kanonenkugeln fliegen und verwandeln sich in allerhand Dinge. Leuchtende Bälle wollen einfach nur tanzen, der Mond geht auf und auf dem Oberen Schlosshof steht als großes Highlight in diesem Jahr ein 3D‐Videomapping auf dem Programm. Und zum Abschluss können Sie „Matrix“ oder „Mission Impossible“ spielen.

Festungsleuchten 2013 auf Burg Rheinfels ; (c) K. Blum
Festungsleuchten 2013 auf Burg Rheinfels ; (c) K. Blum
Wie bereits 2013 ist Lichtkünstler Wolfram Lenssen vom ForumInterart aus Dortmund für die Produktion verantwortlich. Lenssen ist seit vielen Jahren auf die Inszenierung von Baudenkmälern spezialisiert und hat unzählige Lichtspektakel, vor allem in Nordrhein‐Westfalen umgesetzt.

Burg Rheinfels, St. Goar (Infos bei burgen.de)
Spielerisch und bunt geht es durch die Jahrhunderte der Burgruine, wo die bewegte Geschichte vom mühsamen Aufbau, der Blütezeit sowie dem Niedergang der imposanten Anlage erzählt wird. Zwei kleine Spielorte bereiten die Besucher entlang der imposanten Mauern auf den Hauptspielort im Inneren vor. Hier wird eine ersteunliche 360°‐Panorama‐Show gezeigt. Sie werden sich fühlen, als wären Sie mitten drin im mittelalterlichen Burgleben! Wie schon 2009 wird die Burg Rheinfels vom Atelier Skertzò aus Paris inszeniert, den französischen Super‐Stars unter den Videokünstlern.

Classic‐City, Rüdesheim
In der Classic‐City wird gleich beim Betreten der legendären Asbach‐Gasse klar, dass Klang und Licht Räume und Häuser komplett verändern können und die Stadt ein Kontrapunkt zu den anderen Spielorten ist. Auf dem Weg die Asbach‐Gasse hinauf, entschleunigt sich nicht nur der Gang, sondern die Inszenierung wird zu einer Mischung aus Tradition, Rheinromantik und purer Energie. Den Abschluss bildet ein Videomapping auf der Feldtorhalle. Für die Classic‐City in Rüdesheim wurde der Stuttgarter Lichtkünstler Kurt‐Laurenz Theinert ausgewählt.

RheinLeuchten 2013, Classic City Rüdesheim; (c) Theinert
RheinLeuchten 2013, Classic City Rüdesheim; (c) Theinert
Als künstlerischer Leiter und Berater des Lichtkunstfestivals fungiert der Essener Richard Röhrhoff, der als Projektleiter bereits 2013 für das FestungsLeuchten in Koblenz verantwortlich war.

Eintrittspreise und Informationen
Der Eintritt kostet pro Spielort, Abend und Person 6,00 €. Auf der Festung Ehrenbreitstein ist das Festungsleuchten in der Festung‐Dauerkarte oder Kombi‐Dauerkarte enthalten, zudem ist
das Einzel‐Abendticket der Seilbahn Koblenz erhältlich. Die Seilbahn fährt an allen Veranstaltungstagen bis 0.30 Uhr.

Für 12,00 € wird zudem ein Kombiticket angeboten, mit dem alle drei Spielorte jeweils einmal besucht werden können. Für alle Spielorte sind die Karten an den Abendkassen erhältlich, die
Kombikarte kann zudem beim Zweckverband bestellt werden. Die Spielorte sind auf eine Verweildauer von 45‐60 Minuten angelegt, die Festung auf ca. 90 Minuten. Es ist möglich einen Spielort an einem Abend gleich mehrmals hintereinander anzuschauen.

Besondere gastronomische Angebote begleiten das Lichtkunstfestival auf den jeweiligen Spielorten.

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