Chancen und Grenzen von Living History und Reenactment

Darstellungen mittelalterlichen Lebens zwischen Hobby und Wissenschaft

Am 11. Oktober ab 19:30 Uhr widmet sich ein Vortrag auf Burg Wäscherschloss dem Thema der Inszenierung mittelalterlichen Lebenswelten zwischen Hobby und Wissenschaft. Fabian Brenker stellt während seiner Zeitreise klar, wie weit wir uns an die Epoche des Mittealters sinnvoll annähern können.

Schon beim Versuch der Übersetzung der Begriffe „Living History“ und „Reenactment“ ins Deutsche kommt man ins Grübeln. Was ist gemeint mit „gelebter Geschichte“ oder „nachgestellter Geschichte“? Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass eine Zeitreise in die Vergangenheit als außerordentlich attraktiv empfunden wird. Aber wie echt kann so eine Zeitreise sein? Wie authentisch kann das Leben im Mittelalter dargestellt werden?

Um diese Fragen zu beantworten, werden im Vortrag die zur Verfügung stehenden Quellen der Vergangenheit wie Schrift- und Bildquellen aber auch archäologische Quellen vorgestellt und auf ihre Verwertbarkeit untersucht. Anschließend wird Fabian Brenker anhand einiger Beispiele aus eigener Erfahrung berichten, wie Rekonstruktionen entstehen können, um möglichst viel über ihre Funktion und ihren Wert zu erfahren.

Chancen und Grenzen von Living History und Reenactment.
Vortrag auf Burg Wäscherschloss

Referent: Fabian Brenker
Donnerstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr
Preis: 5,00 € pro Person

Nähere Information zum Vortrag unter:
Burg Wäscherschloss
Tel.: 07172 – 915 2111
post@waescherschloss.de
www.waescherschloss.de

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