Burgwall aus dem Jahr 965 n.Chr. auf Schloss Schwerin entdeckt

Aufgrund früherer Grabungen und einer Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg wurde die Entstehung des Schlosses auf das Jahr 1018 n.Chr. datiert. Bei Bauarbeiten zu einem neuen Versorgungskanal entdeckten die Bodendenkmalpfleger unter den bisher bekannten Wallanlagen jetzt jedoch einen noch älteren Burgwall aus dem Jahr 965 n.Chr.

Diese Befestigungsanlage wurden allerdings von ihrem Eigentümer Fürst Niklot im Jahr 1160 verbrannt, als der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, immer näher rückte. Dieser besetzte dann tatsächlich auch die Burg auf der Insel und gründete die Stadt Schwerin.

Experten sehen die Chancen steigen, dass das Residenzensemble in die Welterbe-Liste der Unesco aufgenommen wird, da der aktuelle Fund bestätigt, dass der Ort seit mehr als 1000 Jahren als Herrschaftszentrum diente.

Zur Webseite von Schloss Schwerin

 

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