300 Jahre Karlsruhe: Mausoleum bietet außergewöhnliche Einblicke

Die Stadt Karlsruhe feiert in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag. Aus diesem Anlass gewährt die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe ihren Besuchern ganz besondere Einblicke. Am 1. Mai präsentiert Dr. Petra Pechaček, Konservatorin der Staatlichen Schlösser und Gärten, das badische Mausoleum sowie eine neu erworbene Lithografie, die zeitgenössische Details vom Begräbnis des 1852 verstorbenen Großherzogs Leopold samt Insignien zeigt.

Ein wichtiges Monument badischer Geschichte

Sie liegt stimmungsvoll inmitten des Hardtwalds und gilt als wichtiges Monument badischer Geschichte. Die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe, am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, hat als einziges fürstliches Bauwerk jener Zeit in Karlsruhe den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden. Das Mausoleum, in dem 18 Mitglieder der einstigen Herrscherfamilie von Baden bestattet sind, ist mit seiner besonderen Stimmung zum beliebten Ausflugsziel geworden. Insbesondere die Führungen der Staatlichen Schlösser und Gärten, bei denen die Geschichte des Bauwerks und die Lebensgeschichten der dort Bestatteten Thema werden, finden immer starke Nachfrage.

Kompaktes Führungsangebot mit der Fachfrau am 1. Mai

Am 1. Mai gewähren die Staatlichen Schlösser und Gärten den Besucherinnen und Besuchern aus Anlass des 300. Stadtjubiläums von Karlsruhe besondere Einblicke. Dr. Petra Pechaček, Konservatorin der Staatlichen Schlösser und Gärten, Sandra Eberle, Paul-Ludwig Schnorr und Alma-Mara Brandenburg zeigen bei kompakten Kurzführungen zwischen 13 und 17 Uhr das Mausoleum (Eintritt mit Kurzführung und Besuch der Gruft: 3,00 Euro). Dabei präsentieren sie auch eine kürzlich erworbene Lithografie des 19. Jahrhunderts. Sie zeigt den „Trauersaal“ des 1852 verstorbenen Großherzogs Leopold im ehemaligen Residenzschloss Karlsruhe mit seinem Sarg und der badischen Grabkrone sowie seinen Insignien.

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