Peyrepertuse

11350 Duilhac-sous-Peyrepertuse
Frankreich

Tel. (Burg) +33-(0)671-586336
chateau.peyrepertuse@wanadoo.fr
www.chateau-peyrepertuse.com

(c) Bilder: burgen.de-Scout Martin Momper

Chateau de Peyrepertuse


Das Château de Peyrepertuse

Der Felsen von Peyrepertuse wurde bereits zur Römerzeit bewohnt, die erste Erwähnung der Burg datiert ins 11. Jahrhundert und mit einer Gesamtfläche von 7000 m² ist sie die größte französische Festung der Katharer.

Festungsanlage von oben
Sie überragt in 800m Höhe das kleine Dörfchen Duilhac-sous-Peyrepertuse in der Region Languedoc-Roussillon. Auf den ersten Blick könnte man die Bebauung für einen Teil des Felsgesteins halten. Bei genauerem Hinsehen erkennt man die riesige Festungsanlage.

Der untere Teil der Burg ist der älteste Bereich der Anlage und beherbergt die Kirche Sainte-Marie. Sie war nicht nur ein Ort der Gottesverehrung, sondern diente zeitweise auch als Zufluchtsstätte.

Im Jahr 1020 stand die Region rund um Peyrepertuse unter dem Einfluss der katalanischen Grafen von Besalù, später war die Burg ein Lehen der Grafen von Barcelona und ab Mitte des 12. Jahrhunderts der Könige von Aragon. Nach einer Belagerung und Verhandlungen im Jahr 1240 wurde sie zu einer französischen Besitzung und in der Folge wurde die Festung um den oberen Bereich ergänzt, der den Namen San Jordi trägt.

Seit dem 19. März 1908 gehört die Festung Peyrepertuse zu den Monuments Historiques und steht unter Denkmalschutz.

Peyrepertuse, Verteidigungsanlagen
Eine kurzer Exkurs zu den Katharern

Im 11. Jahrhundert entstand im südlichen Frankreich eine neue Religionsgemeinschaft, die zwar auf dem Christentum beruhte, die aber dem Katholizismus sehr kritisch gegenüber stand: das Katharertum.

Die neue Religion fand schnell neue Anhänger und das bewog Papst Innozenz III. dazu, einen Kreuzzug zu organisieren. Gleichzeitig gab es einen Krieg zwischen den Lehnsherren aus dem Norden und denen der Region Okzitanien. Die Anhänger der Katharer, die den Kriegswirren und Belagerungen entgingen, wurden anschliessend in verschiedenen Inquisitionstribunalen liquidiert.

Das Katharertum wurde zwar ausgelöscht, ist aber heute noch ein Symbol für Toleranz und Freiheit der okzitanischen Kultur und hat dieses Gebiet mit geprägt.

Öffnungszeiten

Die 3 letzten Januarwochen geschlossen
1. Januarwoche, Februar, November und Dezember: 10-17 Uhr
März und Oktober: 10-18 Uhr
April bis Juni, September: 9-19 Uhr
Juli, August: 9-20 Uhr
Letzter Einlass 20 Minuten vor Schließung.

Eintrittspreise
Erwachsene auf eigene Faust: 8,50 € im Juli und August, das restliche Jahr 6 €
Kinder: (6 – 15 J.): 3 €
Mit Pass: 7,50 € im Juli und August, das restliche Jahr 5 €
Kopfhörer: 4 € zusätzlich zum Eintrittspreis

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