Schmidtburg


55608 Schneppenbach
Rheinland-Pfalz
Deutschland

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Geschichte der Schmidtburg

In der Nähe von Kirn befindet sich die Schmidtburg, die größte Festung ihrer Zeit im Hunsrück. Erreichen kann man die Burg per Auto oder – etwas reizvoller – zu Fuss von einer der angrenzenden Ortschaften aus.

Die im 11. Jahrhundert von Emich V. erbaute “Smideburch” bewacht eine im 13. Jahrhundert aktive Mine, vom 11. bis 13. Jahrhundert im Besitz der Emichonen und Ihrer Nachfahren, den Wildgrafen.

1324 wurde die Burg an das Erzbistum zu Trier verkauft, unter der Führung von Erzbischof Balduin.

Im 14. + 15. Jahrhundert erreicht die Burg Ihre Blütezeit, was auch die vorhergehenden Auseinandersetzungen zwischen dem Bistum und den Wildgrafen zu Dhaun nicht verhindern konnten.

Im 16. Jahrhundert ließ man die Unterburg verfallen, und nur die Oberburg wurde vom Trierer Verwalter bewohnt.

Im 30-jährigen Krieg wird die Burg durch ein schwedisches Dragonerregiment besetzt, 1688 wurde dann die Burg von Französischen Truppen geschleift – Türme und Wehrmauern fielen den Sprengmeistern zum Opfer.

Anfang des 18. Jahrhunderts fand hier schließlich der berüchtigte Schinderhannes Unterschlupf.

In den Siebziger und Achtziger Jahren wurde die Burg im Rahmen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in den heutigen Zustand gerettet.

Die Anlage ist frei zugänglich, gut gesichert und ausgebaut. Auf Anfrage bei der Gemeinde Schneppenbach kann man sogar auf der Burg zelten – wer sich an Chemoklo und Baden im Bach nicht stört, kann hier für 1,50€ je Nase nächtigen, unter den Sternen feiern und am Lagerfeuer träumen =)

Die Burg befindet sich rund 10 Auto-Minuten von Kirn entfernt. 15 Fussminuten am gegenüberliegenden Berg befindet sich eine Keltensiedlung (Altburg), die ebenfalls einen Besuch wert ist.

Fazit
Sehr reizvolle und abgeschiedene Festung, auf der man mit der Natur in Kontakt treten kann. Freunde des weniger puristischen Naturvergnügens können in der Nähe hervorragend Forelle essen und in einem sehr guten Hotel ihr Leben geniessen.

Öffnungszeiten
Jederzeit frei zugänglich

Anfahrt
Von der A61 entweder Ausfahrt Bad Kreuznach und dann Richtung Kirn auf der B41 oder Abfahrt Rheinböllen Richtung Kirchberg auf der B50.



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