Derneburg, Schloss


31188 Holle
Niedersachsen
Deutschland

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Geschichte von Schloss Derneburg

Der ehemalige Herrenhof Derneburg wurde 1143 der Hildesheimer Kirche geschenkt. 70 Jahre später gründeten Augustinerinnen aus Holle hier ein Kloster, das Anfang des 14. Jh. aufgelöst und 1441 an den Reformorden der Zisterzienserinnen übergeben wurde.

In den Zeiten der Reformation war Derneburg ein lutherisches Jungfrauenstift, ehe es 1651 wieder in die Hände der Zisterzienser zurück kam. Diese bauten die landwirtschaftlichen Gebäude und unter Abt Arnu wurde zwischen 1735 und 1749 eine neue barocke Klosterkirche errichtet.

Anfang des 19. Jh. wurde das Kloster aufgelöst und fiel nach dem Wiener Kongress von 1814 an das Welfische Königreich. König Georg III. schenkte Derneburg seinem einflussreichen Minister Graf zu Münster, der zusammen mit dem Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves das ehemalige Kloster umbauen ließ und rundherum einen englischen Landschaftsgarten anlegte

Heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz.
Das Schloss und sein Garten sind nicht zu besichtigen.

Der renommierte zeitgenössische Künstler Georg Baselitz wohnt und arbeitet dort.

Quelle: www.holle.de

Anfahrt:
Über die Autobahn A 7, Ausfahrt Derneburg, südlich von Hildesheim.



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