Rochsburg

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Geschichte der Rochsburg

An einem besonders schönen Talabschnitt der Zwickauer Mulde erhebt sich auf einem 50 Meter hohen Felssporn die märchenhafte Rochsburg. Der erste bekannte Burgherr war Guntheros de Rochsberg, dessen Name erstmals 1195 in einer Urkunde erscheint. Bergfried und Teile der Ringmauer sind aus dieser Zeit noch erhalten

Bis ins 15. Jahrhundert wurde sie mehrfach erweitert und von dem Baumeister Arnold von Westphalen zum Schloss erweitert und unter den Herren von Schönburg erhielt Schloss Rochsburg in der Mitte des 16. Jahrhunderts ihr heutiges Aussehen. Im Jahre 1548 kaufte Wolf II. von Schönburg das Schloss, welches im Schmalkaldischen Krieg geplündert und niedergebrannt wurde. Es sollte zu einem Wohnschloß ausgebaut werden. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts brannte die Rochsburg allerdings aus.

Die Außenanlagen behielten ihren wehrhaften Charakter, der mit der vorderen Toranlage, der Nordwehrmauer mit dem Fachwerkwehrgang, der Südwehrmauer und dem oberen Tor zum Innenhof noch deutlich erkennbar ist.

Seit 1911 befindet sich in der ersten Etage der Kernburg des Schlosses ein Museum, in dem Inneneinrichtungen aus dem 16 -19. Jahrhundert und Porträts der Schönburgischen Familie zu sehen sind.

Sehenswert ist auch die spätgotische Schlosskapelle St. Anna mit dem Renaissance-Sandsteinaltar von Andreas Lorenz. Hierzu gibt es informative Führungen.

Der Bergfried ist der älteste Teil der Burg. Er wurde als Verteidigungsturm errichtet, in frühen Jahren ca. 20 Meter hoch, erhielt er im 16. Jahrhundert seine heutige Höhe von 50 Meter. Im Turm befindet sich eine Turmuhr mit einem eisernen Räderwerk von 1640 mit zwei Glocken.

In der kleinen Galerie des Schlosses Rochsburg werden wechselnde Ausstellungen zu Kunst, Kunsthandwerk und Geschichte präsentiert.

Quelle: www.kulturbetrieb-landkreis-mittweida.de

Gerade für Kinder wird eine Menge geboten: Spezielle Führungen zu den verschiedensten Themen, Quiz mit anschließendem Ritterschlag oder eine gruselige Schatzsuche.

Außergewöhnliches an jedem 3. Sonntag:
Der Rochsburg aufs Dach geschaut

Man kann den einzigartigen Aufstieg zum Bergfried der Rochsburg mit seiner Einzeigeruhr von 1640 erleben und den faszinierenden Blick in die Höfe der Burg und ins romantische Muldental geniessen. Führungen, für max. 20 Personen, nur nach Voranmeldung jeweils um 11.45 Uhr und um 13.45 Uhr (Termine bitte anfragen)

Schloss Rochsburg
Schlossstraße 1
09328 Lunzenau
Sachsen

Schloss Rochsburg im Internet

Telefon: +49-(0)37383-6703

Preis:
Erwachsene 3,60 €/ ermäßigt 2,50 €

Man kann auf der Burg im Übrigen auch heiraten.

Öffnungszeiten:
April – Oktober 10.00 – 17.00 Uhr November – März 10.00 – 16.00 Uhr letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung täglich außer Montag An folgenden Tagen ist das Museum geschlossen: 01. November, 08. November, 27. Dezember, 28. Dezember 2004

Anfahrt:
Erreichbar ist die Burg über die B 95 und die B 175, Abfahrt Penig. Die Burg ist weithin sichtbar.

Preise:
Dienstag – Freitag Erwachsene: 3,50 € Ermäßigte. 2,50 € (Kinder, Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger, Zivildienstleistende, Wehrdienstleistende, Schwerbehinderte, Teilnehmer des freiwilligen Jahres) Familienkarte: 10,00 € 2 Erwachsene + ab 2 Kinder

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