Nürburg


53520 Nürburg

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Geschichte der Nürburg

Bekannt durch den Nürburgring, ist die Nürburg nicht nur für Rennsportfans einen Ausflug wert. Doch Vorsicht: Wer nur der Burg wegen herkommt, sollte Renntermine und ggf. die Weinfestsaison in seiner Planung berücksichtigen – dann ist es wesentlich stressiger …

Die Nürburg wurde auf einem Basaltkegel unweit des höchsten Berges der Eifel – der Hohen Acht – im Jahre 1160 von Ulrich von Are erbaut.

Der Bergfried und die Ringmauer stammen aus dem 13. Jh. Urkundlich taucht der Burgadel von der Are erstmals 1290 auf.

Seit dieser Zeit ist die Burg kurkölnischer Amtssitz. Die Burg wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und erweitert.

Im Jahre 1689 wurde die Burg von den Franzosen zerstört und ist seit dem nur als Ruine erhalten.

Es wurden aber umfangreiche Bestandssicherungen vorgenommen.

Die Burg kann gegen geringes Entgelt besichtigt werden und bietet einen guten Überblick über den Aufbau einer Ritterburg, da die Mauern in guter Ansichtshöhe vorhanden sind.

Der Bergfried kann bestiegen werden. Im Winter ist die Burg zeitweise geschlossen.

Aber auch dann ist noch ein kleiner Weg zur Burg selbst nötig, der für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, doch beschwerlich werden kann. Auch innerhalb der Burg ist der Boden eben eine Ruine mit ausgetretenen Pfaden. Für Rollstuhl- Fahrer auch ungeeignet weil vom Parkplatz aus erst eine Treppe überwunden werden muß.

Den Ort Nürburg erreicht man am besten über die Autobahn A 61. Man fährt von der Autobahn an der Ausfahrt Wehr ab und folgt dann der Beschilderung Richtung Nürburgring. Vor Nürburg direkt den ersten Abzweig zum Ort nehmen und dann zur gut sichtbaren Burg fahren.

Unterhalb der Burg sind Parkplätze vorhanden. Wer Von Norden kommt kann natürlich auch nur bis Bad Neuenahr/Ahrweiler fahren und fährt dann durch das schöne Ahrtal.

ACHTUNG! Die Parkplätze unterhalb der Burg werden auch von den anliegenden Gaststätten genutzt, daher kann es teilweise etwas knapp werden.

Fazit
Die Nürburg zeigt einem sehr gut die Grundarchitektur einer Burg aus dem 12 Jh. und liegt außerdem noch in einer landschaftlich sehr schönen Gegend.

Für Burgenfans mit Kindern bietet sich natürlich die Anlage am Nürburgring an. Oder vielleicht will ja Papa mal eine Runde über die berühmte Nordschleife drehen. Was natürlich auch Nichtväter und Ladies tun können.

Südlich von Nürburg liegt die Verbandsgemeinde Adenau mit seinen sehr schönen alten Fachwerkhäusern rund um den Markt. Wenn man da ist, lohnt sich ein kurzer Abstecher.

Empfehlenswert sind die Gaststätte „Schnitzelhaus“ und die Burgstube.
Letztere hat aber nicht immer geöffnet. Pistenstube an der Rennstrecke.

Redaktion: Jürgen Reiß

Anfahrt:
Die Burg liegt rund 10 KM südlich von Koblenz (an der B42).

Preise:
Erwachsene € 4,50 Schüler / Studenten € 4,00 Kinder € 3,50



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