Harburg

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Erstmals erscheint die Burg in der Mitte des 12. Jh., als die Staufer ihre machtpolitischen Aktivitäten dem Ries zuwandten. Von der Harburg aus zog der 13jährige Staufer Heinrich, Sohn König Konrads III., gegen Welf VI., der das staufische Flochberg belagerte. In der Schlacht von Neresheim fügte er ihm eine entscheidende Niederlage zu.

1239 von König Konrad IV. bewohnt, wird sie 1295 von König Adolf von Nassau an den Grafen von Oettingen verpfändet, die als treue Gefolgsleute der Kaiser und Könige das staufische Erbe im Ries verwalten.

Mehrmals wird die Pfandschaft über dieses alte Reichsgut verlängert und von Kaiser Sigmund 1418 wegen besonderer Verdienste der Grafen von Oettingen als deren Eigentum bestätigt. Die Burg bleibt m Besitz der Oettinger bis zum Aussterben der Linie 1731 und kommt dann an die Linie Oettingen/Wallerstein, die – seit 1774 fürstlichen Standes – sie noch heute innehaben.

Die letzte kriegerische Handlung, die der Burg galt, spielte sich im 2. Koalitionskrieg (1800) ab. Mit Kanonen beschossen Franzosen österreichische Soldaten, die sich auf der Burg verschanzt hatten. Als die Burg durch Sprengmunition in Flammen aufzugehen drohte, ergaben sich die Österreicher.

Diesen Tag der Rettung feiern die Harburger seitdem auf dem »Bock«, einer Anhöhe nordwestlich der Burg

Besonderes:
Musikalische Führung mit Barden (nur auf Voranmeldung).
Außerdem zweimal im Jahr eine Nachtführung bei Kerzenschein .
Infos und Anmeldung: (Tel. 09080/9686-0)

Quelle: www.stadt-harburg-schwaben.de

Harburg
86655 Harburg
Bayern
Deutschland

Telefon: +49-(0)9080-9686-0

Burg Harburg im Internet

Öffnungszeiten:
1. April bis 1. November – Dienstag bis Sonntag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Anfahrt:
An der B25 zwischen Nördlingen und Donauwörth.

Preise:
Führungen: Einzelpersonen 4,50 € Angemeldete Gruppen ab 15 Personen 4,00 € p.P. Schulklassen sowie Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 3,00 € p.P. Anmeldung: Tel. 09080/9686-0


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