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Schloss Ramsberg

73072 Donzdorf

Baden-Württemberg

Deutschland

Geschichte von Schloss Ramsberg

Um 1200 Erbauung der Burg Ramsberg.

 

1225 Vermutlich in Besitz des Ritters Ulrich von Plochingen.

 

22. September 1270 Konrad, Sohn des Ulrich von Plochingen, schenkt dem Kloster St. Blasien eine leibeigene Magd. Diese Schenkung, deren Urkunde auf der Burg Ramsberg unterzeichnet wurde, sollte dem Seelenheil des verstorbenen Vaters zugute kommen.

 

1294 Konrad von Plochingen verkauft an das Kloster Salem seine Besitzungen in Elchingen.

 

1327 Ramsberg in Besitz der Herren von Rechberg.

 

1331 Konrad und Johannes von Plochingen verkaufen Burg und Dorf Plochingen an das Hospital in Esslingen.

 

1350 Letzter Nachweis der Herren von Plochingen.

 

11. Juli 1379 Gebhard von Rechberg zu Ramsberg, Donzdorf und Illereichen erwirbt die Burg Scharfenberg von Herzog Friedrich von Teck für 2920 Goldgulden.

 

1397 Albrecht von Rechberg zu Ramsberg und Scharfenberg, + 1460, Sohn des Gebhard von Rechberg, in Besitz der Burg.

 

Um 1450 Erster Umbau der Burg.

 

1460 Hug I. von Rechberg zu Ramsberg, + 1468, Sohn des Albrecht von Rechberg, verlegt seinen Wohnsitz nach Scharfenberg.

 

1468 Albrecht von Rechberg zu Ramsberg, + 1502, Sohn von Hug I., Kaiserlicher Rat.

 

1502 Philipp der Lange von Rechberg zu Ramsberg, + 1529, Obervogt in Göppingen.

 

1529 Martin Cless auf Rechberg.

 

1550 Sophia von Pappenheim, Tochter eines Vetters Philipps des Langen, in Besitz von Ramsberg.

 

1560 Heirat des Hans Joachim Wilhelm von Bubenhofen mit Sophia von Pappenheim, der Erbin von Ramsberg.

 

1560 Erbauung der St.-Martin-Kapelle.

 

1560 – 1580 Zweiter Umbau der Burg Ramsberg.

 

1575 – 1586 Ramsberg in Besitz der Sophia von Pappenheim-Bubenhofen und iherer Söhne Hans Marx III. und Benjamin.

 

19. November 1586 Nach Erbteilung fällt die Herrschaft Leinstetten an Hans Marx III., die Herrschaft Ramsberg an Benjamin. Im Lagerbuch von Ramsberg der Jahre 1585/86 wird „Schloss Ramsberg als ein freier, eigentümlicher, adeliger Sitz“ genannt, weiterhin sei „jeder adelige Inhaber reichsfrei“ und nur dem Deutschen Kaiser unterworfen.

 

1586 – 1630 Benjamin von Bubenhofen.

 

1628 Erwerb von Winzingen.

 

1630 Maximilian von Bubenhofen, + 1651, Sohn des Benjamin von Bubenhofen.

 

1651 – 1682 Katharina Franziska von Bubenhofen, + 1682, Tochter von Maximilian von Bubenhofen.

 

1682 Verkauf von Ramsberg an Christoph Friedrich von Eyb, Württembergischer Rat, Oberhofmarschall, Oberster zu Pferd und Obervogt der Herrschaft Heidenheim. Noch im gleichen Jahr Verkauf an Franz Alberg von Rechberg zu Hohenrechberg.

 

1683 – 1722 Ramsberg in Besitz des Franz Alberg von Rechberg zu Ramsberg, + 1732, Bruder des Ferdinand von Rechberg zu Ramsberg.

Kind: Maria Theresia

 

1733 Vermählung der Maria Theresia von Rechberg zu Ramsberg mit Graf Johann Carl Joseph von Preysing, Statthalter in Ingolstadt.

 

8. Februar 1809 Verkauf von Ramsberg an Alois Freiherr von Rechberg zu Donzdorf. Anschließend Ausbau der Burg als Domäne.

 

1830 Abbruch des Bergfrieds wegen Baufälligkeit, vermutliches Entfernen der Zugbrücke und Erstellen der steinernen Pfeilerbrücke.

 

1963 Das landwirtschaftliche Mustergut mit Vieh- und Schafzucht wird stillgelegt und die Burg verlassen.

 

1964 In der Nacht vom 27. zum 28. Juni zerstört ein Brand den Dachstuhl und die Inneneinrichtung der St.-Martins-Kapelle.

 

1967 Instandsetzungsarbeiten am Palas und der St.-Martins-Kapelle.

 

1972 Verkauf an privat.

 

1977 Teileinsturz der staufischen Umfassungsmauer.

 

1979 Instandsetzung der eingestürzten Mauer

 

2000 übergang in den Privatbesitz von Herrn Dr. Wißmach, Restauration der gesamten Burganlage.

 

2000 Gründung des Andalusier Gestütes Schloss Ramsberg

 

(Quelle: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 – Nordost-Alb. Biberach, 1988.)

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Infotafel:

Öffnungszeiten:

Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und wird zu Wohnzwecken benutzt

 

Anfahrt:

Oberhalb des Ortes Donzdorf